#WMDEDGT am 5. April 2026
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
5. April 2026
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
5. März 2026
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
5. Februar 2026
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
5. Januar 2026
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
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5. Dezember 2025
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
5. November 2025
Die letzten 7 Tage vor meinem 45sten Geburtstag sind angebrochen. Und T -7 verbringe ich zumeist eingesperrt in einem Raum und starre auf ein Objekt, dass der Rest der Welt erst deutlich in der Zukunft sehen wird. Spannend ist's. Hübsch auch. Nur, um über meinen Tag zu bloggen, ist's eben nicht geeignet – verraten darf ich schließlich Nichts.
07:50 Mein Wecker klingelt. Das Hotelbett war okay zu mir. Duschen. Auschecken. In drei Gehminuten zum Hauptbahnhof München, wo ich gestern Abend ankam. Von dort mit der U-Bahn zur Hart. Nebenbei "frühstücken" – statt meines normalen Frühstücks (Porridge + Kaffee) gibt es Kaffee + Laugenbretzel. When in Munich … Ich lebe den Traum.
08:45 Am Zielort, einchecken, Kaffee trinken, reden.
09:30 Handys abgeben. Kameras abkleben. Offline sein. Geheimnisse sehen und hören.
12:30 Mittag. Kantine. Essen. Reden.
13:30 Bevor es zurück ins Geheimtreffen geht, aus dem Fenster in der fünften Etage die Alpen sehen. In die Sonne blicken. Lächeln. Dann wieder ins Neonlicht-Zimmer. Zuhören. Fragen stellen, Gedanken teilen. Anschließend noch fünf Minuten mit den Kollegen über die kommenden Tage reden und Pläne schmieden.
16:30 Von der Hart zum Petuelring zu Fuß. Ein bisschen Sonne, frische Luft und Kopf lüften. Dann auf einen Mietroller springen, zum Hauptbahnhof gleiten. In ein Café neben dem Bahnhof stolpern, Kaffee kaufen. In ein virtuelles Meeting zu einem anderen Projekt einwählen, zuhören, drei Worte sagen … es dauert länger als gedacht, aber das tun Abstimmungs-Meetings eigentlich immer, wenn sich ein Pitch dem Ende nähert.
18:30 Der Arbeitstag ist Zuende. Ich begebe mich auf die Suche nach einem Abendessen – heute: Ente, Reis, Ingwersoße. Keine Spur vom "Bibermond" indes.
19:55 sollte mein Zug in München starten. Um 20:05 fuhr er ab und fing sich auf dem Weg nach Nürnberg noch einmal 5 Minuten Verspätung ein. Deshalb klappt es in Halle wohl nicht mehr mit dem Anschluss nach Hause. Statt 23:00 also 23:30 Daheim. Schreibe derweil die Newsletter-Ausgabe für morgen. Daneben noch ein, zwei Blogbeiträge geschrieben.
23:36 Zuhause. Der Hundesittende Sohn1 hat sich bereits auf den Weg zu sich nach Hause gemacht. Ich schnappe mir den Hund und gehe noch einmal 30 Minuten. Danach räume ich etwas zusammen und kippe um 01:00 Uhr ins Bett.
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5. Oktober 2025
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5. September 2025
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
5. August 2025
07:00 Der Wecker klingelt. Erbarmungslos. Heute ist Umzugstag um das Hab und Gut der Tochter (Kind2) in die neue Wohnung zu verbringen. Ich tapse ins Bad, dusche lustlos. Mein operierte rechte Schulter ist seit gestern die Nähte los, aber noch immer dezent gelb-grünlich und schmerzt. Naja. Ohne Frühstück, aber mit einem Becher Kaffee in der Hand verlasse ich das Haus und flitze mit dem Mustang zum Autovermieter.
08:15 Nach unbequemer Parkplatzsuche in Leipzig stelle ich das Auto in einer Seitenstraße ab und hoffe, dass mir niemand den Spiegel wegpflügt. Ich tripple zu SIXT um den reservierten Kleintransporter abzuholen. Schaltervorgang Standard, dafür fragt mich der Typ am Auto zweimal, ob ich noch Fragen habe und ich sichere sei, dass alles OK ist. Offenbar sehe ich nicht vertrauenswürdig aus. "Ist nicht der erste Transporter, ich tank nur Diesel - versprochen", sage ich. Mein Gegenüber scheint meinen Humor nicht zu teilen - wahrscheinlich kann er sich gerade so einen skeptischen Blick verkneifen.
09:00 Zuhause. Frühstück, Kaffee, Newsletter.
09:40 Ein kleines Problem in der Anmeldung von UberBlogr gelöst und gelernt: Damit filter_var($url, FILTER_VALIDATE_URL) auch bei Umlaut-Domains eine korrekte Validierung vornimmt, müssen Umlaute zu Punycode gewandelt werden (steht nirgends im Manual, aber in einem 14 Jahre alten Nutzer-Kommentar … Naja). Passt jetzt.
10:20 Fix mit dem Hund raus - trotz heftigen Regens.
11:30 Alles im Transporter. Jetzt noch das Bettgestell aus dem Keller von Kind1 holen und ab in die andere Stadt. Vorher kurzer Zwischenstopp beim Wertstoffhof um ein altes Trimmrad loszuwerden.

14:15 Angekommen im neuen Wohnort von Kind1. Auch hier: Regen. Also parke ich direkt vor der Haustür, lade alles vom Transporter in den Hausflur und Kind2 und Kind3 bringen es hoch in die Wohnung. Nach rund einer Stunde sind wir fertig. Kind2 glücklich, aber vor einer Burg aus Kartons. Dafür nehmen wir die leeren Kartons von den bisherigen Möbellieferungen wieder mit.
15:30 Die Ehefrau berichtet telefonisch, dass der Schädlingsbekämpfer gegen die wespenartigen Mitbewohner vorgerückt ist. "Zwei, drei Tage das Fenster nicht öffnen" lautet der Tipp. So weh mir der Schritt tut, nachdem der Stock bereits hörbar bis in den Gipskarton zur Wohnzimmerwand vorgerückt war, mussten wir handeln. Demnächst wird dann wohl jemand die Öffnung füllen müssen…
15:45 Kurzer Zwischenstop bei 'Zur Goldenen Möwe' – den Namen für Mecces kannte Kind3 noch nicht …
17:45 Wieder Daheim. Kind3 absetzen. Nach kurzem Toilettenstop den Transporter direkt wieder zu Sixt zurück bringen – mit ziemlich genau den 300 erlaubten Kilometern Mehr auf dem Tacho.
19:45 Wieder Zuhause. Auf die Couch fallen. Was mach ich mir denn zu Essen?
21:00 Es gab Ramen. Nebenher läuft NCIS: Origins und ich gehe durch den RSS-Reader, um meinen kleinen Newsletter für morgen früh zu schreiben. Ab damit ins Tool für den Versand …
23:00 Noch eine 45-Minuten-Hunderunde im Trockenen, dann mit Buch ins Bett.
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5. Juli 2025
Cala Rajada. Kurz nach Mitternacht liegt die Temperatur noch immer bei 27 Grad. Das Meer klatscht in stetem Rhythmus gegen die Felsen vor dem Cala Agulla. Fast gelingt es ihm, die einzelne Zikade, die im Pinienwald vor der offenen Balkontür unermüdlich zirpt, zu übertönen.
Ich liege im Bett, langsam und flach atmend, die wenig kühlen Windstöße, die sich durch die Tür kämpfen, genießend. Dem Meer lauschend, wie es Geschichten erzählt von Fremden, Schiffen und Hitze.
Irgendwann verstummen Insekt wie Meer in meinen Ohren. Aus dem Schwarz des Raums wird das Schwarz meiner Lider.
Gegen 1:30 Unr hält die Müllabfuhr vor dem Hotel. Zuverlässig, wie jede andere der letzten Nächte.
Um 8:27 Uhr werde ich wach. Das Meer grüßt mich, dem Nachhall der einsamen Zikade antwortet am Morgen ein Chor. Auf der Straße pilgern die ersten Menschen über den Kreisverkehr zum Sandstrand. Die Frau und ich machen uns in Ruhe fertig zum Frühstück. Tag 11 des Urlaubs. Und der einzige Termin, den ich heute habe, ist das Qualifying des Formel 1 Rennens.
Heute ist Markttag in der Stadt. Wir überlegen kurz, ob wir hin gehen, entscheiden uns dann jedoch dagegen. Der Tag wird ein Zero Day – beim Wandern wird so ein Pausentag bezeichnet, an dem man Nichts tut.
Entsprechend liegen wir um 10:27 Uhr faul am Pool, genießen die Wärme im Schatten und scrollen durchs Internet.
Um 13:10 Uhr entscheiden wir uns, zum Mittag zu gehen.
Statt Warmes gibt es für mich einfach eine Coke Zero, zwei Stück Torte und ein Happen Salat vornweg. Dann im dunklen Zimmer rumkullern. Gegen 15 Uhr wechsle ich allein zurück an den Pool, schaue Episode 3 von Murderbot und danach das Formel 1-Qualifying. Das endet nicht ganz wie erhofft, aber Rennen werden bekanntlich erst am Sonntag entschieden - und Silverstone verspricht Regen.
Zwischendrin diesen alarmierenden Artikel in der ZEIT gelesen: die neue Bundesregierung reißt viele Klimaschutz-Maßnahmen der GRÜNEN mit dem Hintern ein & schickt sich an, die klimafeindlichste Politik der letzten 20 Jahre zu machen. Nur, weil „Klimaschutz“ gerade nicht „cool“ ist - das ist strategisch ebenso wie politisch und gesellschaftlich unverantwortlich, analysieren Petra Pinzler und Bernd Ulrich.
Gegen 17:20 Uhr ein Hüngerchen verspürt. Tatsächlich werde ich aus dem Urlaub neben Bräune und ein paar schönen Erinnerungen wohl auch 2 Kilo mehr Körpergewicht mitbringen - das ist aber ein „Nächste-Woche-Problem“, keines für heute. Trotzdem eröffnet das Abend-Buffet erst in einer Stunde. Schlimmes Schicksal.
Hüpfe nochmal kurz in den Pool. Bestelle dann noch das Buch von Rick Zabel - weil der das will (und ich es eh lesen wollte). Davor aber muss ich noch die letzten Seiten von Touch lesen - mein nun 2. Buch von Claire North. Wie schon Die vielen Leben des Harry August wunderbar flüssig geschrieben, und ich verzehre es quasi ohne Pause - sowohl Idee wie auch Schreibe sind toll.
19:30 Abendessen erledigt. Noch ein paar Seiten lesen. Um 21:45 Uhr rechtzeitig zum Sonnenuntergang ins Bett fallen und mit dem Einsetzen des Zirpens im Pinienwald bei offener Balkontür einschlafen.
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