Hier lernt The Grand Tour-Moderator Richard Hammond zu driften

Was braucht es, um driften zu lernen?
Den richtigen Lehrer, den richtigen Reifen und einen BMW M4 – Richard Hammond bekommt all das. Was dabei heraus kommt …

Zu driften – ein Auto kontrolliert quer durch eine Kurve zu treiben – ist für Petrolheads Gold. Ein Vorgang, für normale Autofahrer nur mit dem In-einem-Zug-Einparken-Erlebnis vergleichbar.
Hier treffen Können und Glückseligkeit für wenige Sekunden zusammen um einen perfekten Moment zu kreieren.

Driften ist Kunst.
Es ist wie Malerei: Du, die Hand. Dein Auto der Pinsel und die Straße die Leinwand.

Mein erster Drift fand 2.600 Metern über dem Meeresspiegel statt – beim Snow Training von BMW vor sechs Jahren. Zeit vergeht.
Seitdem habe ich das ein oder andere Auto bereits quer bewegt; unter anderem auch beim Wintertraining von Michelin in Finnland.
Und das war nicht nur lustig, sondern auch spannend. Denn, wenn du richtig driften willst, musst du das Zusammenspiel zwischen Reifen und Untergrund verstehen.

Genau um dieses Verständnis zu vermitteln lud Michelin jetzt Richard Hammond ein. Der Reifenhersteller holte den ‚The Grand Tour‘-Moderator nach Ladoux, wo auf einem 450 Hektar großen Testgelände knapp 50 Kilometer Straße in die französische Landschaft asphaltiert wurden, um Reifen zu testen.

Richard Hammond lernt driften – im BMW M4

Hammond, der durch Top Gear bekannt wurde und seit Herbst 2016 gemeinsam mit James May und Jeremy Clarkson bei Amazon Prime The Grand Tour präsentiert, ist durchaus Jemand, der – glaubt man den Shows – driften kann. Bei Michelin aber will er sein Können perfektionieren.

Doch seht selbst:

Auch Lust bekommen?

Wie geschrieben: Driften ist Kunst.
Bei Hecktrieblern ist es vor allem die Beherrschung, die Gummi auf die Straße malt; der sanfte Gasfuss. Bei Fronttrieblern ist es das richtige Lenken und Zupfen der Handbremse.
Um eben das zu lernen bieten manche Hersteller (BMW zum Beispiel) direkt Drift-Trainings an. Ich würde euch empfehlen, eines dieser zu besuchen, statt unkontrolliert auf dem Supermarkt-Parkplatz Runden drehen zu wollen. Nur beim Training sind Spaß und Sicherheit gleichermaßen gewährleistet.

Übrigens: Ist euch im Video etwas aufgefallen?
Der Fahrersitz im BMW M4 gehört überhaupt nicht in das Auto … es ist der Sitz aus einem Porsche GT3 🙈.