Social Media Manager: Was sie verdienen und was sie tun

Social Media- und Community Manager machen weit mehr als nur YouTube schauen und Facebook-Beiträge schreiben. Sie sind Kommunikations-Manager an vorderster Front. Das bedarf Können, Nerven und Einfühlungsvermögen – und ist einiges wert.

In den letzten Jahren habe ich – parallel zu meiner eigenen Tätigkeit als Kommunikations-Berater, -Manager und -Feuerwehrmann – die Entstehung eines neuen Berufes mit begleiten dürfen: den des Social-Media-Manager.
Für diesen Job braucht es textlich, fachlich und menschlich viel. Social Media Manager sind mehr als jene, die mal eben einen Facebook-Beitrag für die Firmenseite schreiben. Sie sind Planer, Verwalter, Menschen-Kenner und Kummerkasten. Und im Notfall auch der Krisenmanager an vorderster Front.

Ich habe seit 2000 die Entwicklung dessen, was wir heute als Social Media bezeichnen aktiv mit. Ich habe diese nicht nur verfolgt, sondern auch erlebt und gestaltet – als Blogger, Community und Social Media Manager.
Und langsam (langsam!) merken Firmen: gute Social Media und Community Manager sind rar. Wer einen hat, sollte ihn festhalten. Und wir – als ausführendes Organ – sollten wissen, was und wie viel wir wert sind …

So viel verdienen Social Media Manager in 2016/17

Deshalb nun, Zettel und Stifte raus – jetzt geht es um Zahlen für das nächste Bewerbungsgespräch. Gehalt.de hat mit 1.685 Social Media Managern in Deutschland gesprochen und sich Gehaltszahlen nennen lassen.
Heraus kam eine Übersicht über die Durchschnittsgehälter nach Branchen und Unternehmensgröße.

Demnach beziehen Social Experts ein Durchschnittsgehalt von 39.821 Euro brutto im Jahr. Vor allem Erfahrung ermöglicht weit höhere Summen. Am schlechtesten verdient man im Hotel-Gewerbe, am Besten in der Banken- und Automobil-Branche.

Social Media Manager verdienen heute nicht so viel wie Marketing-Experten oder gar IT-Mitarbeiter. Jedoch können sie in den kommenden Jahren auf einen sich entwickelnden, sicheren Markt hoffen.

Gehälter für Social Media Manager

Social-Media-Kompass des BVDW in Version für 2016 erschienen

Passend zum Thema könnt ihr mit dem folgenden Downloads euer Profil schärfen – oder wahlweise dem Chef erklären, was ihr eigentlich so alles macht.

Zum achten Mal erscheint der Social-Media-Kompass des Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW).
Das von einer Expertengruppe um Stefan Stojanow verfasste Dokument ist Pflichtlektüre für Social- und Community Manager, da es in der Fassung für 2016 über die Vermittlung reiner Basisinformationen hinaus geht und mehr als Trendbarometer fungiert. Der Kompass soll Orientierungsgeber vor allem für den Mittelstand sein und zeigt Trends und Entwicklungen auf.
Kernthemen dabei sind Social-Media-Marketing, Social Relations und Social Content. In 20 Artikeln werden Themen wie Messenger Bots und Influencer Marketing beleuchtet.

Direkter Download (PDF).

Für alle Social- und Community Manager empfiehlt sich übrigens eine Mitgliedschaft im Bundesverband Community Management e.V. (BVCM).
Diesem gehöre ich auch bereits seit einigen Jahren an. Der Verein hilft und bildet für Social Media Experten eine gewisse Lobby. Zuletzt hat er die Stellenprofile von Corporate Community ManagerSocial Media Manager und Community Manager veröffentlicht. Damit liefert der Verband Informationen zu den aktuell wichtigsten Berufsbilder im Bereich der digitalen Kommunikation. Der Download lohnt für alle jene, die Stellenausschreibungen vornehmen, aber auch für aktive Manager – um das Profil zu schärfen und zu wissen, woran man ist.