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Sorge um Regionalzeitungen

Die Regionalzeitungen haben nicht die Ressourcen, die Digitalisierung zu umarmen”, sagt Rainer Esser, frühere Geschäftsführer der Zeit.

Ich halte das für eine Binsenweisheit. Wer es schafft einen Redaktionsschluss mit Print und Auslieferung zu organisieren, kann auch online machen. Was Verlage bis heute nicht verstanden haben: Dass lokaler Journalismus über Community und Leserbindung vor Ort funktioniert und nicht über "Abverkauf". Das Bedürfnis von Lesern, zu wissen, was vor der Haustür passiert ist nicht plötzlich abhanden gekommen. Statt einen fetten Mantel aus dem Einheitsbüro zu produzieren und seine Seite mit Nachrichten vollzustopfen, die Leser:innen sowieso andernorts besser bekommen, sollten sich Regionalzeitungen auf das konzentrieren, was ihr Alleinstellungsmerkmal ist: Lokale Verbindungen und Nachrichten.

Und dann lauert da noch ein anderes Problem: Jede lokale Zeitung die stirbt oder ihren Job nicht gut macht, öffnet die Lücke nach rechts.

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