Jeden Monat geht der Bloggerschnack um … ich beteilige mich eigentlich nie daran, aber diesmal geht es um das älteste eigene Weblog-Posting. Und als alter Blogger-Sack kann ich da nicht widerstehen.
Also rückt näher, Kinder. Opa erzählt von damals.
Irgendwann im Sommer 2000 schrieb‘ ich auf einer längst vergessenen Website schon einmal Tagebuch. Am 05. Januar 2001 fing ich dann auf Blogspot an zu bloggen. Und nach bereits wenigen Tagen legte ich meine eigene Domain mit Blog an. Davon erhalten sind meine ältesten Blogbeiträge aus dem Februar 2001.
Irgendwann, denke ich immer, muss ich die auch mal noch in mein Archiv holen.
Die Frage, die beim Bloggerschnack-Thema mit aufkommt: Was würdest du heute anders machen? Die Frage kann ich überhaupt nicht beantworten, weil sowohl ich als auch das Internet etwas vollkommen anderes waren damals. Ich abstrahiere heute Dinge mehr. Ich versuche Links, die ich poste, zu beschreiben (statt immer nur „hier“ zu schreiben). Ansonsten ist das Blog gestern wie heute mein Spielplatz auf dem ich wenig darüber nachdenke, wann, was oder wie ich etwas veröffentliche. Das sieht man meinem Blog 2001 noch mehr an – damals gab es aber auch noch kein Social Media oder Microblogging-Dienst wie Twitter, der mir ab 2007 viel von dem „spontanen, kurzen“ Posten abnahm. …auch das könnte ich vielleicht einfach mal irgendwann ins Archiv packen?
Naja. Genug von vor 25 Jahren. 😂
Das alte Netz ist sowieso tot, begraben und vergessen.
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Ich war wieder einmal mit dem Fahrrad unterwegs. Meine bis dato längste Reise: In drei Tagen ging es mehr als 600 Kilometer nach Norden. Schweden, um genau zu sein. Was mich hin (und zurück brachte), wie ich reiste und welches Fazit ich ziehe – hier im Text.
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Vorsicht, Blogger-Nerd-Talk über Listen von Weblogs, die man seinen Lesern empfiehlt um so Vernetzung und das Entdecken von Blogs zu verbessern.
Felix, Nico und Frank (Rivva) schreiben über Matthias‘ neues Blogroll-Wordpress-Plugin und darüber, wie wir (endlich mal wieder) Blogrolls als Empfehlungs-Mechaniksmus für Blogs etablieren und besser nutzen können. Seit Urzeiten liegt meine Blogroll verlinkt und auffindbar unter /blogroll – sortiert nach deutschen und englischen Blogs, Podcasts und Newslettern. Aller sechs Monate aktualisiere ich die.
Ich mag auch die Rolodex von Kottke – vor allem, wie diese auf der Startseite eingebunden ist. Beim Redesign meines Blogs hatte ich etwas ähnliches vorgesehen und es dann aufgrund des Zeitfaktors gelassen; steht aber noch auf meiner ToDo-Liste. Eine „Follow Monday“-Version quasi, wie Felix schreibt.
Auf BloggerRolle.de habe ich eine „ausgegliederte“ Version meiner Blogrolle inklusive einer „Zufalls-Funktion“ – klick, und man landet per Zufall auf einem der Blogs. Den Link dazu habe ich auch in meiner Browser-Favoritenleiste und lasse mich in langweiligen Momenten davon immer mal wieder treiben. Wunderbarst.
Ich werde die kommenden Tage mal schauen, dass ich die Anregungen von Matthias und Frank umsezte: Die Blogroll maschinenlesbar zu machen und ein bisschen aufzupimpen. An die Funktion, die Favicons lokal zu sichern und nicht nur via Google einzublenden, wollte ich auch für UberBlogr nochmal ran. Auf Bloggerrolle lade ich sie über Vemetric mit einem Fallback auf Iconhorse. Sie direkt per Hotlink bei jedem Load von der Domain des Blogs zu holen – wie es Matthias‘ Plug-in tut (und no shade dafür) fühlt sich irgendwie nicht korrekt an. Aber das werde ich dann in den nächsten Tagen einfach mal angehen, in den nächsten Tagen soll es ja sowieso endlich regnen – perfekt.
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Jill Lepore darüber, wie die Tech Bros zwar alle vorgeben, Science Fiction-Fans zu sein und das Utopia bauen zu wollen, am Ende die Kern-Aussagen aus Foundation, dem Bobiverse oder selbst dem Anhalter aber falsch interpretieren. (Artikel auf archive.md)
Ende August erscheint Lepores Buch, in dem sie sich dem Thema ausführlicher widmet: The Rise and Fall of the Artificial State – ab Ende September auch bereits auf Deutsch (beides Amazon Affiliate-Links).
Wo ist Odysseus eigentlich 10 Jahre lang rumgeirrt? Wo war Ahab unterwegs? Oder Marco Polo? Die Reading Maps visualisieren die Reise nachvollziehbar auf Karten. Cool.
Vor ein paar Tagen fragte die jetzt in Thüringen lebende Tochter im Angesicht der kommenden Wahlen in Sachsen-Anhalt: „Was willst du eigentlich wählen?“ Gute Frage.
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In der neuen Staffel des Podcasts geht es um die Kinder von Menschen, die aus politischen, gesellschaftlichen oder persönlichen Gründen nicht in das System der DDR passten. Es geht um deren Geschichte und die weitreichenden Auswirkungen von politischer Verfolgung. Veröffentlicht von der Stiftung Friedliche Revolution Leipzig.
Mittel-Spanien, Mallorca … in Deutschland teilweise. Um 19 Uhr rum. Bitte tragt adäquaten Schutz.
Die nächste Sonnenfinsternis in Deutschland übrigens ist am 3. September 2081. Sollten wir uns nicht dazu entscheiden, vorher den Himmel zu verdunkeln. Um uns vor der Sonne zu schützen – oder vor den Maschinen.