Bücher tracken: Alternativen zu Goodreads
Einer meiner Vorsätze ist ja, in diesem Jahr wieder ein bisschen mehr zu lesen.
Und natürlich ist Lesen nur halb so viel Wert, wenn man es nicht trackt – also aktiv erfasst, welche Bücher man gelesen hat und wie man die so fand. 😉
Wenn wir dann gleichzeitig über 'Digitale Souveränität' reden, sollte man sich als Buchliebhaber:in nach einer Alternative für Goodreads umschauen. Denn Goodreads kommt aus den USA und gehört zu Amazon.
Es gibt da draussen durchaus ein paar schicke Alternativen, die meisten gar mit Goodreads-Import. Persönlich tracke ich meinen Medienkonsum in meinem Recorder – mein eigenes kleines Notizbuch für Links, Filme und Bücher, dass dazu noch ein Programmier-Spielplatz ist.
Europäische Alternativen zu Goodreads
Literal.Club kommt aus Berlin und ist international orientiert. Die sind recht offen in dem, was sie tun & bieten zudem eine API zum Anzapfen.
Storygraph kommt aus UK und ist eher so die "Underdog Geschichte", weil die Gründerin eine Alternative zu Goodreads wollte.
Reado kommt – trotz des weirden Namens – auch aus Deutschland, gibt es allerdings nur als App.
Und auch LovelyBooks kommt aus Deutschland, hängt aber unmittelbar an Hugendubel.
Sagte da jemand 'Fediverse'?
Natürlich gibt es mit Bookwyrm auch eine Fediverse-Alternative, die über diverse Instanzen eine recht vielfältige Community und Nischen-Communities aufbauen kann. Zudem kann sie mit Mastodon reden.
Erwähnt werden sollte außerdem noch NeoDB. Das Open-Source-Projekt ist optisch nicht direkt so sexy wiedie anderen Seiten, fährt aber einen ähnlichen Ansatz wie ich mit meinem Recorder: Du trackst damit nicht nur Bücher, sondern auch alle andere Art v0n Medien, wie Filme, Serien, Games und Podcasts. Spannend bei NeoDB: Das Projekt kommuniziert sowohl mit dem Fediverse, als auch mit Bluesky.
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