Rückwärts immer…
Die Unesco sieht eine Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit von Institutionen und Presse. Und zwar in einem Ausmaß, die bisher nur im Ersten Weltkrieg, der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges von 1963 bis 1973 gemessen wurde.
Die Unesco macht politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Druck auf Medien für den Trend verantwortlich – dieser führe zu mehr Einschränkungen der Medien oder Selbstzensur eben dieser. Zudem würden Rechtsmittel missbräuchlich genutzt, ebenso wie Verleumdung, Hassrede oder Missinformation, um Pressevertreter einzuschüchtern oder zum Schweigen zu bringen.
Westeuropa und Nordamerika blieben laut dem Bericht die Regionen, in denen die Lage weltweit am besten sei. Einschränkungen hier seien am stärksten in der Freiheit für Wissenschaften und in Kultur eingeschränkt.
… und na klar finden sich jetzt jene in den Kommentaren unter dem (verlinkten) Artikel wieder, die fröhlich rechte Parolen zwitschern und davon lamentieren, dass sie auch nichts mehr sagen dürften – um danach jeden und alle zu bedrohen, die nicht ihrer Meinung sind.
Wir bewegen uns mit Raketentempo ins Mittelalter zurück.
2 Kommentare / Lesen ↦