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Link-Blog

Wie die Nazis Stück für Stück an die Macht gewählt wurden

Wahldaten zeigen, wie schnell die Weimarer Republik unterging – und wo sie bis zuletzt widerstand. ZEIT Geschenklink mit sehr guter Visualisierung, die Wahlkreise der Weimarer Republik aufzeigen.

Wirklich faszinierend ist, wie stabil am Ende die Bereiche der „Konservativen“ wahltechnisch blieben, während Gegenden mit starken SPD-Ergebnissen nach rechts kippten. Ein Prinzip, dass sich gerade wiederholt – und am stärksten in Thüringen sichtbar ist (von Links nach rechts).

2 Kommentare

  • Nico – 04.08.2026, 13 Uhr

    Hmmm… ich weiß gar nicht, ob ich das da so herauslesen würde, vor allem auch die Parallele zu heute. Also erstmal finde ich solche Grafiken schwierig, weil so wie dargestellt war das Wahlrecht ja nicht, ein Kreis in dem die NSDAP die Mehrheit der Stimmen erreichte, war ja nicht gleich braun (wie in den USA). Was man hier nicht sieht, ist die Spaltung der Linken bspw. also SPD und vor allem KPD, die sie lange mehr bekämpfte als die Rechten. Was man auch nicht sieht ist, dass die Wahlen zum großen Teil auch irgendwie egal waren, weil das Parlament durch die Einsetzung von präsidialen Regierungen, die dann nicht mit Mehrheiten, sondern mit Notstandsverordnungen regierten. Diese Regierungen und hier waren autokratische Parteien wie Zentrum etc. immer vorne dabei , hielten selbst nichts von den Wahlen. Und nicht zuletzt, die SPD in Thüringen verliert seit dem Hoch von 29,6% 1994 beinahe kontinuierlich Stimmen, also kippt auch nichts plötzlich um. Die CDU hatte dort aber auch mal 51% und hat sich seitdem ebenfalls mal eben halbiert… ist alles schon scheiße, aber kein Weimar in Thüringen (scnr).

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    • Thomas Gigold – 04.08.2026, 15 Uhr

      In meinem originalen Beitrag stand "Linke" … die SPD war da nur eine Kraft, ja. Natürlich ist mit Vergleichen schwer, aber diese kippen "von einem Extrem zum Anderen" ist durchaus auffällig, wenn du so durch die Karten von gestern und heute scrollst.

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