← Zurück zum Blog
· 1 min. Lesezeit

Link-Blog

Unfuckingfassbar.

80% Wahlbeteiligung. Und über 44% Faschistenwähler.
Wie dumm muss man sein, liebe Mitbewohner in Sachsen-Anhalt.

FUCK AFD.

17 Kommentare

  • Horst Schulte – 06.09.2026, 20 Uhr

    Ich kann mich nur aus voller Überzeugung anschließen. Wie Blome sagt: "Zaun drum und an Kasachstan verkaufen"

    #
  • Bruno – 06.09.2026, 21 Uhr

    Oblast Sachsen-Anhalt direkt an Putin. Dann kann auch seine grüne Männchen schicken.

    #
  • Olav – 06.09.2026, 22 Uhr

    @Horst: Das mit dem Zaun wird schwierig. Auch in NRW sind wir mitten drin. Weil die "Mitte" sich neoliberal angebiedert hat und dumpf und ideenlos dem "There is no other way" hinterhertrottet, springt _das Volk_ auf jede Alternative, die sich ihm bietet, auch wenn das krass gegen die eigenen Interessen ist.

    #
  • Klaus – 06.09.2026, 22 Uhr

    Geiles Ergebnis

    #
  • Piehnat – 07.09.2026, 07 Uhr

    @Horst @Bruno ... Damit Menschen wie ich, die das nicht gewählt haben, hier aber aus vielen Gründen einfach nicht weg können in dem braunen Sumpf ersticken? Davon ab, noch immer nicht erkannt zu haben, dass das Problem schon lange nicht mehr nur Ostdeutschland betrifft, sind Aussagen wie Mauer drum und weg damit einfach nur menschenfeindlich.

    #
  • Thomas Gigold – 07.09.2026, 09 Uhr

    Was Piehnat sagt. Danke.
    Manch einer mag noch nicht realisiert haben, wo ich wohne.

    Die absolute Zahl der AfD Wähler ist in anderen Bundesländern übrigens teilweise höher als in Sachsen-Anhalt. Das ist kein "Trost" für das Bundesland in dem ich wohne, aber es ist ein Signal.

    #
  • Frank – 07.09.2026, 09 Uhr

    Unverschämt, dass die Ossis jetzt wählen was sie wollen. Wo kommen wir da hin!?

    #
    • Thomas Gigold – 07.09.2026, 10 Uhr

      Lieber Frank,
      1. Kann ich "Ossi" überhaupt nicht mehr hören
      2. Wählt nicht jeder Ossi Faschisten
      3. Viele Grüße aus Sachsen-Anhalt

      #
  • Horst Schulte – 07.09.2026, 10 Uhr

    Keine Ahnung, wohin das führt. Ihr scheint euch ja schnell mit den Gegebenheiten abzufinden.

    #
    • Thomas Gigold – 07.09.2026, 10 Uhr

      Und das liest du woher ab?
      Was ist die Antwort jetzt deiner Meinung? Wegziehen und den Faschos den Platz überlassen? Löst das Problem ja nicht – wie oben geschrieben ist das kein Sachsen-Anhalt-Problem, auch wenn die Medien und Politik es gern so hinstellen. Ich kann nur hier bleiben und weiter demonstrieren, den Mund aufmachen, Aufkleber verteilen und in demokratischen Vorgängen versuchen gegenzusteuern. Es gibt Gründe, wieso die AfD weder den Bürgermeister noch den Landrat hier stellt – und das sind GEGENSTIMMEN wie meine.

      #
  • Bock – 07.09.2026, 11 Uhr

    Der Titel trifft es voll und ganz: Wie dumm muss man sein? Wir haben ein echtes Bildungsproblem und ADHS (alle Symptome sind da) scheint mittlerweile epidemisch.

    #
  • Horst Schulte – 07.09.2026, 11 Uhr

    Wer artikuliert denn eine klare Position, die dem Geschehen wirklich Rechnung trägt? Etwa Jana Hensel?

    Das ist mein Problem. Wegziehen und den Faschos das Feld überlassen kann keine Antwort sein. Demonstrieren, widersprechen, Aufkleber verteilen und sich demokratisch engagieren ist richtig – und ich habe großen Respekt vor jedem, der das tut. Aber irgendwann muss sich Politik auch die unangenehme Frage stellen, warum all das bislang offenbar nicht genügt.

    Wenn die AfD trotz dieses Engagements immer stärker wird, reicht es mir nicht, auf „Gegenstimmen“ zu verweisen und ansonsten weiterzumachen wie bisher. Dann muss man sich mit den Gründen beschäftigen, aus denen immer mehr Menschen diese Partei wählen – auch mit denen, über die man ungern spricht. Welche politischen Fehlentwicklungen, Enttäuschungen und Erfahrungen treiben diese Leute dorthin? Was davon lässt sich korrigieren, ohne auch nur einen Millimeter bei demokratischen Grundsätzen preiszugeben?

    Genau diese klare Position vermisse ich. Nicht Anpassung an die AfD, nicht Wegziehen, nicht Resignation – aber eben auch nicht die Vorstellung, moralische Abgrenzung und zivilgesellschaftliches Engagement würden das Problem irgendwann von selbst lösen. Gegenhalten ist notwendig. Aber Politik muss mehr können als gegenhalten. Sie muss den Menschen wieder Gründe geben, ihr zu vertrauen.

    Ich weiß, wo du wohnst.

    #
    • Thomas Gigold – 07.09.2026, 13 Uhr

      Och bitte lass mich mit Hensel in Ruhe.

      Das Problem ist das Narrativ der einfachen Lösung in einer immer komplexer werdenden Welt – wie man das löst, darauf habe ich keine Antwort. Das ist das Problem: Diese Menschen sind nicht offen für Diskussionen, weil genau von denen sie genug haben. Ich wohne hier und verstehe genau deshalb keinen der AfD Wähler … Sprich: Ich hab' leider keine Antwort. Bedeutet aber trotzdem nicht – wie von dir unterstellt –, dass ich mich mit den Gegebenheiten abfinde. Was mir auffällt, dass immer über "den Osten" gesprochen wird – so wird sonst über kein anderes Bundesland gesprochen; es ist genau diese von oben herab Haltung, als wäre "der Osten" ein Krebsgeschwür. Und im Osten selbst muss man lernen, mal in Regionen wie das Ruhrgebiet zu schauen - um zu merken, dass es einem überhaupt nicht so schlecht geht, wie Faschisten immer gern herbeireden.

      #
  • Horst Schulte – 07.09.2026, 14 Uhr

    Ich verstehe angesichts der Ereignisse die Sprachlosigkeit. Andersherum sollte jeder, der übers Ziel hinausschießt (wie das Ding mit dem Zaun) auch eine gewisse Nachsicht erwarten. Ich weiß, dass das nicht mehr drin ist, deshalb habe ich mir angewöhnt, aus meinem Herzen keine Mördergrube zu machen.

    Wenn ich den geprügelten Merz in der Pressekonferenz höre, verfestigt sich mein Eindruck, dass die Demokraten irgendwie am Ende sind. Er meinte allen Ernstes, dass man darauf achten werde, wie die AfD in Sachsen-Anhalt mit Minderheiten umgehen würde. Und -- der Bund würde eingreifen, wenn sich das nicht im Einklang mit den Regeln stünde. Das sind ja Aussichten.

    #
  • Denis – 07.09.2026, 14 Uhr

    "Wir" und "die" sind nicht die Kategorien, die Nähe und Vertrauen entstehen lassen. Dann passiert nämlich das, was wir gestern erlebt haben.

    Ich bleibe dabei: Es muss dringend daran gearbeitet werden, die Lebenshaltungskosten in den Griff zu bekommen. Das wäre der erste glaubhafte Schritt für ein Gefühl der Verbesserung bei den Menschen. Dafür muss Verantwortung übernommen werden. Und nicht vor der nächsten Wahl gezittert werden - denn es bleibt nicht aus, dass einzelne notwendige Maßnahmen einzelne Zielgruppen verärgern werden. Es geht aber um uns alle - nicht um einzelne Privelligierte.

    #
  • Horst Schulte – 07.09.2026, 17 Uhr

    Ich habe nicht das Gefühl, dass diese Regierung der Entwicklung der Lebenshaltungskosten etwas entgegensetzen kann bzw. will. Vielleicht sind die Möglichkeiten dafür auch zu teuer. Und Geld scheint immer weniger vorhanden zu sein. Nun kann man sagen, dass dies alles eine Frage der Prioritäten sei. Aber für diese Prioritätensetzung ist die Regierung zuständig. Also - bleibt wohl leider alles so, wie es schon läuft. Dass Klingbeil nun die Reformen zurückdrehen will, ist allerdings bemerkenswert (dumm). Darüber darf man allerdings unterschiedlicher Ansicht sein.

    #
  • Ulrich – 07.09.2026, 18 Uhr

    Unzufridenheit und Protestwahl aus den verschiedensten Gründen kann ich nachvollziehen. Die Wahl zu haben und mehrheitlich rechtsextrem zu wählen macht allerdings fassungslos. Ich kann mir das nur so erklären, dass in Sachsen-Anhalt viele eine rechte Gesinnung pflegen und nun noch Menschen hinzugekommen sind, die bislang glaubten, dass die anderen Parteien ihnen bei was auch immer helfen und enttäuscht wurden. Tja. Das ist schon vorgekommen. Manche stehen nach Enttäuschungen auf, richten ihr Krönchen und laufen weiter und manche bleiben beleidigt liegen und protestieren mit absurden bis katastrophalen Wahlentscheidungen. Aber klar: Die AfD wird ganz bestimmt alle Probleme ihrer Wähler lösen. Nur nicht so, wie sich die Wähler das denken.

    #

Kommentare geschlossen