Streaming, Presse, Software – die Zeiten, in denen das Netz „kostenlos“ war, sind schon länger vorbei. Ich bin in der priveligierten Situation, dass ich mir um „Kleinvieh“-Abos keinen Kopf machen muss, weshalb ich hier und da durchaus ein Abo lasse.
Aber man kennt es natürlich: „Kleinvieh macht auch Mist”, pflegte Papa zu sagen. Und so erwächst bei mir aus „ein paar Abos” monatlich durchaus ein nennenswerter Betrag. Zeit, den Stall auszumisten.
Anlass dafür gibt es nicht wirklich. Aber ich hab‘ neulich als einen Akt des Frusts darüber, keine guten Inhalte bei Netflix mehr zu finden, eben jenes Netflix nach 12 Jahren (!!) gekündigt.
Und dann fragte ich mich, was hier eigentlich noch so per Kreditkarte, Paypal und Co wegfließt.
Beim Zählen kam ich auf über 200 Euro – nur für Kleinkram.
Huch!
Also, rein in den Check:
- Hosting, 10 Euro.
- Canva, 12 Euro. Weg. Kostenlose Basis reicht.
- Paramount, Disney+, HBO, F1 TV. 29 Euro. Netflix für 16 Euro weg.
- Google, 2 Euro. Weg.
- iCloud, 2 Euro.
- MailerLite für Social Media Morgen, 20 Euro.
- YouTube Lite, 8 Euro, weg. Mal sehen, wie AdGuard regelt.
- Claude.AI, 22 Euro.
- Obsidian, 5 Euro für Sync. Weg. Jetzt über Syncthing.
- Microsoft, 10 Euro. Weg, nutzt niemand mehr.
- Proton, 5 Euro. Weg, anders geregelt.
- Spotify Familienab, 22 Euro
Hinzu kommen Abos bei The Verge (6 Euro, weg), New York Times (2 Euro) und Projekte bei Steady (von 25) sowie der Tagesspiegel (10 Euro, weg). Die ZEIT habe ich ebenfalls im Abo, die rechnet – wie mein Whoop und AdGuard – jährlich ab, ich nehme sie hier einmal raus. Dazu kommen auch noch Versicherungen, die wir hier ebenfalls nicht mit betrachten.
Das The Verge-Abo ist vorerst ‚ausgesetzt‘. Ich lese The Verge schon, aber mal sehen wie sehr wirklich. Bei YouTube wird sich zeigen, ob AdGuard zuverlässig Werbung abfängt, oder ob meine geistige Gesundheit doch erfordert, wieder das 8 Euro-Abo abzuschließen.
Nach dem Aufräumen habe ich von den vorher 200 Euro jetzt über 80 Euro gespart. Minus 40%.
Ist doch was.
Disney und HBO sind die nächsten Opfer, wenn Kind3 mit seinen Serien durch ist. Und Paramount geht, wenn die letzte New Trek-Serie versendet ist.
Spotify ist so ein Punkt, den hier 5 Menschen nutzen – auch, wenn es jetzt in getrennten Haushalten wohl schwerer wird. Mal sehen. Für Podcasts bin ich auf Pocket Casts umgestiegen.
Es ist erstaunlich, was hier so wegfließt.
Ich hab‘ Jahre in meinem Leben gehabt, da waren 200 Euro im Grunde das Lebensmittelbudget für den Monat…
Ich hab‘ kein Problem damit, für Dinge zu zahlen.
Zum einen, weil ich es mir leisten kann. Zum anderen, weil ich Arbeit wertschätzen will. Meine Unterstützungen bei Steady habe ich gerade ein wenig umsortiert, unterstütze aber auch da nach wie vor Projekte, die mir Freude im Alltag bringen und deren Macher ich unterstützen will. Eines der Projekte ist Rivva.
Schauen wir mal, wie das so läuft. Und welche neuen Abos sich mit der Zeit so einschleichen. 😅
Jetzt muss die 64 GB an Google Fotos noch irgendwo sichern…