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· 3 min. Lesezeit

Aus der Bastelstube

Ich war die letzten Tage hier und dort mal im Maschinenraum und hab' mir die Hände etwas digital schmutzig gemacht …

Da.
Drüben auf der Website meines Newsletters Social Media Morgen gibt es etwas Neues: die Inbox – den Posteingang. Dort landen künftig Links, die ich im Kontext zu Social Media, KI und „Digital“ für Spannend halte – in der Regel sind das mehr, als es final in den Newsletter schaffen. Auch die Links aus dem werktäglichen Newsletter wird es dort geben – nur ohne die Zusammenfassung. Ob das die richtige Entscheidung ist, weiß ich noch nicht, kann sich also ggf auch ändern.

Ich erreiche mit Social Media Morgen derzeit ein paar Hundert Leser:innen. Mit der Inbox öffne ich ein Stück weit den Blick auf die Werkbank.
Einen RSS Feed gibt es natürlich auch – zusätzlich zum Feed für die Artikel, die sporadisch erscheinen.

Technisch basiert das jetzt alles zudem nicht mehr auf Pureblog, sondern einer eigenen kleinen Engine, die einfach nur .MD-Dateien für Seiten + Artikel rendert. Die gesammelten Links der Inbox werden wegen der Struktur as .JSON gespeichert und gerendert. Das spart den ganzen Ballast aus Pureblog, den ich nicht brauche (bspw. das ganze Backend, aber auch Updates) und macht mich gleichzeitig ein bisschen flexibler.

Hier.
Im gleichen „Atemzug“ hab‘ ich hier im Blog die Blogroll-Metatags eingefügt (Nerdkram) und ein neues Favicon gibt es auch. Außerdem hab‘ ich mir ein „Gefällt mir“-Plugin gebastelt – Beiträge kann man jetzt nicht nur mehr nur kommentieren, sondern „Herzen“.

Dort.
Beim Webring UberBlogr habe ich nichts geschraubt. Aber heute vor vier Jahren ging dieses kleine Projekt online, in dem mittlerweile 364 Blogs versammelt sind.

Und jenseits dessen.
Nachdem Roman vor ein paar Tagen dem Tod von der Schippe gesprungen ist (rasche Genesung!!!), bastelt er sich eine Lösung, wie sein Blog irgendwie über die Existenz seines Besitzers hinaus erhalten bleibt. Ich hab‘ mir die Frage auch schon ein oder zweimal gestellt, wenn ich ehrlich bin. Und überlegt, wie so ein digitaler Totmannschalter aussehen könnte: eine Einrichtung, die erstmal per Blog und Mail verkündet „Der Typ ist gegangen“, dann aber nach 4 Wochen oder so auch damit startet bspw. alle Social Accounts zu löschen und dieses Blog hier zu konservieren (oder eben auch nicht). Auch, weil am Ende die Familie sich weder damit beschäftigen soll noch es (technisch) ohne Hürden kann. Aber vielleicht ist‘s auch nur eine Frage der Zeit. In ein paar Monaten ist die KI soweit, dass ich ihr den Job einfach auftrage, wenn sie länger als eine Woche nichts mehr von mir hört …

Ein Kommentar

  • Roman Jasiek – 07.09.2026, 07 Uhr

    Danke für die Genesungswünsche. ❤️ Was mit meinen Social-Media-Accounts passiert, wenn ich nicht mehr bin, darüber habe ich noch nicht groß nachgedacht. Ich glaube aber, das ist mir im Prinzip auch egal, da ich Social Media nur noch sehr passiv nutze und so gut wie alles, was ich mit der Welt via Internet teilen will, bei mir im Blog passiert. Daher... können die im Falle eines Falles auch einfach verwaisen. Aber meine Inhalte, die möchte ich sichern. Und das scheint geklappt zu haben. Sind sie easypeasy wiederherstellbar? Jein. Sie existieren im JSON-Format in der Blockchain. Als Nächstes noch die eigenen Fotos, die online sind, sichern. Und dann sehen wir weiter. Das habe ich nicht ohne die Hilfe der KI, Claude in dem Fall, geschafft. Aber es war eine spannende Reise und hat auch ein paar Tage gedauert.

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