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Coding, Viben und Probleme

Zwei Meldungen, die ich unabhängig voneinander heute gelesen habe.

Vibecoden ist vollkommen okay, sofern es privat bleibt – oder zumindest keine sensiblen Daten nutzt.

Es ist am Ende die Demokratisierung von Produktionsmitteln. Die nächste Stufe des Web 2.0, wenn man so will: Nerds erstellten Webseiten im Web 1.0, dann kamen Halb-Nerds mit Tools im Web 2.0, dann kamen Deppen in engen Grenzen mit Social Media und nun kommen alle mit Vibecoding.

Das Problem: LLMs sind ein Werkzeug. Ein Hammer macht dich aber noch nicht zum Zimmermann.

Heute vor 11 Jahren schrieb' ich: Kinder sollten programmieren lernen.
Stimmt heute noch deutlicher. Meine Tochter hatte 1 Jahr Programmieren – da ging es nicht um Feinheiten, sondern Grundverständnis: Wie funktioniert etwas, worauf muss man achten, … Es macht dich nicht zum Programmierer, aber es schärft Sinne und Verständnis.

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Kommentare

  • »Kinder sollen programmieren lernen«, mein Reden. Was nützt es, wenn das Kind mit drei Jahren auf dem Tablet rumtatschen können und die Eltern noch ganz stolz sind auf ihre vermeintliches Wunderkind? Digitalkompetenz fängt da an, wo die Kids die Zusammenhänge begreifen. Neben dem Programmieren gehört dazu, das Thema Cybersicherheit und Datenschutz. Frau Klöckner wäre sicher froh gewesen, wenn sie davon gehört hätte.

  • Kleine Korrektur: eine LLM ist KEIN Werkzeug. Ein Werkzeug hat nachvollziehbare Ursache und Wirkung. Der Hammer schlägt den Nagel in die Wand. Kann jeder nachprüfen und verstehen und vor allem: replizieren.

    Kein Ergebnis einer LLM kann repliziert werden. Oder verstanden. Es ist random und in 0% der Fälle fehlerfrei.

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