8. März 2026
JerryRigEverything hat einen Blick in die LEGO Smart Bricks geworfen – sie mal vom LEGO befreit, und erklärt kurz, wie die Technologie funktioniert. Eigentlich ziemlich banal aber deswegen prinzipiell ganz cool.

Nach wie vor denke ich aber, dass sich LEGO keinen Gefallen getan hat, damit ausgerechnet Star Wars-Sets (für das Alter von 3 bis 12) zu bestücken, statt einfach coole LEGO City Sets zu machen. Dann wäre das Internet wahrscheinlich deutlich netter in seiner Kritik, weil der mistige Sound und das Fantasie-Gebrabbel a la The Sims eigentlich genau zu City passt, statt in ein Universum, dass von ikonischen Sounds und Sätzen lebt, die der Smart Brick alle nicht liefern kann.
… als Elter kann ich übrigens sagen, dass das Beste an LEGO für die Kids früher war, dass es eines der wenigen Spielzeuge war, die keine Sounds machten. 😉
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24. Februar 2026
Ich komme gerade aus dem Lachen nicht mehr raus … obwohl man eigentlich vor Wut schäumen müsste, über den Weg, wie LEGO versucht Eltern und Kindern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Zur CES stellten die Dänen ihren "Smart Brick" vor. Einen LEGO-Stein mit Sensoren, Akku, Lautsprecher und Licht (wobei das eigentlich nur blinkt um zu zeigen: Ich funktioniere). Anlässlich der Vorstellung schrieb ich: „Der smarte Baustein von LEGO ist das Dümmste, das ich diese Woche gesehen habe“ – und es scheint, als behielte ich Recht.
Die ersten Sets sollen ab 1. März im Handel sein, aber dummerweise hat LEGO ein paar erste Sets an YouTuber verschickt. Und wenn man denen sonst vorwirft, alles Zugeschickte gut zu finden; hier hat sich der Konzern ein Ei gelegt.
Das ist das wohl Übelste, was ich seit Langem als überteuertes Produkt gesehen habe.
Auf YouTube /via
Hier und hier gibt es die Reviews der Sets vom YouTuber MandRproductions.
… und ich komme aus dem Lachen nicht mehr raus.
Na klar kann in einem so kleinen Stein irgendwie kein guter Lautsprecher stecken. Und irgendwie wird mir erst jetzt bewusst, dass die Figuren natürlich nicht in einer echten Sprache sprechen können, weil sie dann lokalisiert werden müssten.
Aber mal ehrlich: Man zahlt LEGO-Preise für den 8-Bit-Sound, der noch mieser klingt als mein erstes Elektronika IM-02 vor 40 Jahren? Das Licht kann man überhaupt nicht als Feature zählen, weil es einfach nur als Indikator blinkt. Und die Reaktionsgeschwindigkeit in den verlinkten Videos ist auch eher mau …
Das sich ein Konzern 2026 tatsächlich traut sowas auf Kunden loszulassen und dafür pro Set um die 100 Euro verlangt ist – ich sag es, wie es ist – schamlos.
LEGO hat bereits mehrfach bewiesen, dass sie elektrische Dinge nicht können.
Statt sich aber in Zeiten der Digitalisierung bewusst im Gegentrend zu positionieren, versucht man es mit sowas … Ich kann wirklich nicht anders, als die Dänen auszulachen.
Anstelle solcher Grütze könnte man in gute Drucke, Beleuchtung, Steine-Qualität und sinnvolle LEGO TECHNIK-Sets investieren und auf diese Weise Begeisterung und Qualität kombinieren. Mit sowas verprellt man aber lieber alte Fans mit sinkender Qualität und veräppelt Eltern und Kinder mit Enttäuschungen. Wow! Das ist ein Desaster.
Hinzu kommt, dass die ach so smarten Bricks keinerlei Schnittstellen bieten. Es ist also nicht vorgesehen, dass man sich mit ihnen kreativ austobt – zum Beispiel, indem man sie selbst besprechen kann, eigene Actions definiert, oder sie koppelt … wie auch immer. Wenn schon digital, dann eben kreativ.
LEGO geht es gut. Man macht Unsummen mit Lizenzen und überteuerten Erwachsenen-Sets.
Wahrscheinlich ist genau das ein Problem. Kreativität entwickelt sich in Dänemark nicht aus einer Stärke heraus.
Ich bin gespannt, wie lange LEGO die Steine jetzt mitschleift, bis man sie heimlich wieder aus dem Katalog entlässt. Zwei Jahre hat man sie jetzt sicherlich am Hals, damit es nicht zu würdelos wirkt.
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