Mark Highwater hat als 14-jähriger Teenager Tagebuch geschrieben. In den 80ern.
Nicht ungewöhnlich – Nein. Dass er die jetzt aber veröffentlicht, schon: Bored In The Eighties ist eine Sammlung von "lachhaften Einträgen, in denen ich mich beschwere, wie langweilig es war, wie ich versuchte, Bilder von Samantha Fox zu finden, um mir darauf einen runterzuholen, und wie ich zu Freunden ging, um mir Spiele auf meinen beschissenen Kassettenrekorder zu kopieren". Schreibt Highwater selbst.
Klingt nach einer herrlichen Fundgrube von Retro-Banalität.
Ein ähnliches Konzept fährt übrigens der Podcast Rückspultaste aller paar Monate: Seit ein paar Jahren lesen sich die beiden Freunde Christian und Sebastian aus Lüdenscheid regelmäßig zwei Wochen ihrer alten Tagebücher aus dem Jahr 1994 vor. Die aktuelle Ausgabe handelt die 1. Hälfte des Mai 1994 ab.
Immer mehr Menschen lieben ChatGPT – vor allem auch als Antwort-Maschine. Gerade wenn es jedoch darum geht, Fakten zu recherchieren sind ein Large Language Modell wie ChatGPT oder Claude.Ai nicht vertrauenswürdig.
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur macht einen Teil ihres Fotoarchivs digital zugänglich: 65.000 historische Aufnahmen, die ost- wie westdeutsche Fotografen gemacht haben. Für die nicht-kommerzielle Nutzung sind die Bilder zudem kostenfrei.
Amazon hat sich die kreative Kontrolle über das James Bond-Franchise von der Broccoli-Familie gesichert: „Amazon will now control who will play Bond, who will write the next script, and when the film goes into production.“ – Der offizielle Todesstoß für 007.
Der Haken Dran-Podcast ist für mich ein Pflichtprogramm im täglichen Social-Media-Dschungel. Seit der Übernahme von Twitter durch Elon Musk begleitet Gavin Karlmeier – zuerst mit Dennis Horn, dann mit wechselnden Gästen – die Entwicklung Elon Musks und der Social-Media-Welt, inklusive der zunehmenden Politisierung beider.
In der Ausgabe vom 17. Februar durfte ich zu Gast sein – und ein paar Dinge kommentieren. Es war mir ein Fest!