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Unternehmen sind opportun – und wir chancenlos?

Von Tim „Coward“ Cook, darf sich der Apple-Chef gerade genannt fühlen. Weil Cook, wie alle anderen Wirtschaftsbosse, dermaßen tief im Anus von Donald Trump steckt, dass er sich nicht mal mehr in einem internen Memo dazu hinreißen lässt, die Namen Alex Pretti und Renée Good zu nennen. Stattdessen formuliert er seinen Aufruf zu "Deeskalation" so geschickt, dass man ihn von jeder Seite aus lesen und (theoretisch) nichts dagegen sagen kann.

Wenn wir uns Fragen, wieso damals eigentlich IG Farben und Co. so gern mit dem Nazi-Regime zusammengearbeitet haben, dann ist's die gleiche Antwort wie heute: Weil Unternehmen opportun sind.

Wer schon immer skeptisch war, wenn Unternehmen die Regenbogen-Flagge hissten, sieht sich heute bestätigt.

Können, müssen und sollten Unternehmen eine Meinung haben?

Grundsätzlich ist ein Unternehmen nur einem verpflichtet: Dem eigenen Gewinn. Ansonsten wäre es kein Unternehmen. Pure BWL.

Der Rest ist dann Volkswirtschaft. Angebot und Nachfrage.
Und letzteres kann man regeln. Jeder für sich.

Der Kapitalismus versprach, mit ihm komme die Freiheit. Nur braucht es gar keine Freiheit, damit der Kapitalismus weiterhin funktioniert.

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