Frisch gemalert (hier im Blog) … Aller paar Jahre mal notwendig. Hier und da hängt noch Kreppband und es riecht etwas. Aber im Großen und Ganzen eigentlich okay.
Drei Kreuze.
Größtes und wichtigstes Projekt des Jahres mit Bravour abgeliefert. Alle happy. Jetzt muss nur noch das Ergebnis stimmen.
Ist das eine Blase?
SpaceX will einen Code-Editor (mit ein bisschen KI-Gewusel) für 60 Milliarden US-Dollar kaufen.
Und OpenAI vebrennt im Jahr 2025 insgesamt 34 Milliarden US-Dollar, generiert aber gerade einmal 13 Milliarden an Einnahmen.
Alles gut.
Zum Vergleich die Liste der größten Unternehmensübernahmen – in der taucht übrigens Elon Musks Taschenspielertrick von „SpaceX übernimmt xAI für 250 Mrd“ auf Platz 3 auf.
Wozu gibt es 2026 eigentlich noch immer die Caps Lock-Taste auf Tastaturen?
Capri-Sun wollte es den Plastikstrohalm-Gegnern mal so richtig zeigen – und scheitert krachend. Mit einer Petition zur „Rettung des Plastik-Strohhalms“ konnte man statt der anvisierten eine Million Unterschriften gerade einmal 170.000 sammeln. Süß. Der 85-jährige Firmen-Patriarch Hans-Peter Wild meint in der Rhein-Neckar-Zeitung: „Die Petition war schlecht gemacht und falsch“.
Diese REWE Werbung mit diesem Fussball-Gedöns macht mich aggressiv: „Mach besondere Momente noch besonderer“
MEINE FRESSE, ‚besonders‘ ist ein Adverb und kann nicht gesteigert werden!!! Ich hasse es, wenn Werber so einen Quatsch schreiben.
Der Wähler in Ostdeutschland ist schon witzig.
Wenn es um die eigenen Orte geht, da wählt man offenbar Kompetenz und nicht laute Anti-Propaganda. Aber auf Landes- und Bundesebene, da zeigt man es denen da oben an der Wahlurne mal richtig!!! Oder wie erklärt sich sonst, dass bei Bürgermeisterwahlen die AfD Kandidaten reihum verlieren, während man sich bspw. in Sachsen-Anhalt bei der bevorstehenden Landtagswahl sorgen muss, dass die AfD nicht allein regierungsfähig wird?
Naja. Wählerkompetenz und so.
Friedrich Merz hat gestern beim Hauptstadt-Empfang von Sachsen-Anhalt ernsthaft gesagt: „Ich möchte auch Bundeskanzler der ostdeutschen Länder sein. Wir alle können kein Problem allein lösen.“
Na, Glückwunsch.
11 Monate im Amt und jetzt fällt ihm auf, dass er den scheiss Ossis nicht nur alles mehr erklären muss, sondern soll die auch noch regieren.
36 Jahre nach der Wende formuliert der Kanzler ein Selbstverständnis, das überhaupt nicht mehr formuliert werden sollte.
Man stelle sich vor, Merkel hätte den Satz umgedreht gesagt.
Komm, Friedrich … erklärs mir nochmal und kanzler mich mal so richtig durch!
Schleudertrauma vom Kopfschütteln angesichts dessen, was die CDU sich da als Weltbild mit ihrer nicht vorhandenen Sozial- und Wirtschaftskompetenz zusammenbastelt. Würde Merz den gleichen Maßstab an sich anlegen, den er an die Ampel-Regierung unter Scholz anlegte, müsste er Reiche aus dem Amt entfernen und sich danach selbst gleich mit. Naja, was interessiert das Geschwätz von gestern als Oppositionsführer – selbst bei den Fakten ist das eher hinderlich, wenn man Maßnahmen 1:1 kopiert, die man vor vier Jahren noch kritisierte. Lass lieber den Sozialstaat weiter demontieren, während wir Diskussionen um die Besteuerung von Vermögen kategorisch ablehnen und über Digitalsteuern nicht einmal nachdenken. In was für einer absurden Episode der Weltgeschichte hocke ich eigentlich, frage ich mich, während der orangene Affe den Iran wegbomben will und ich Trost darin finde, dass ein Atomkrieg vielleicht der beste aller Ausgänge wäre? Aber hey, wenigstens scheint die Sonne.
Wir sollten uns jedenfalls mental auf die Katastrophe vorbereiten. Natürlich hoffe ich, dass uns ein Exit gelingt, dafür brauchen wir jedoch dringend Führungspersönlichkeiten, die in der Lage sind, Ängste und kurzfristiges Denken zu überwinden. Gerade an ihnen mangelt es zunehmend, fürchte ich.
– Ökonom Eswar Prasad zur Lage der Welt (Geschenklink)