Der Mechaniker hat bei der Abgabe des gestürzten Fahrrads heute zwei oder drei mal zu oft „Hmm…“ gemacht.
Ich habe so eine Ahnung, dass das teuer wird.
Nothing you see online really matters that much.
– Tiffany Ng hat einen Monat lang ihren Instagram-Feed ausgedruckt & teilt neben ihren Eindrücken am Ende 4 Erkenntnisse. Dieses hier sollte sich jeder über seinen Computer & über die Couch hängen (tippte er in ein Online-Blog).
Heute war wieder #12von12 und irgendwie vergesse ich das immer …
Ich hätte euch heute dabei sogar mitnehmen können:
- Mein Frühstück – Porridge
- Call, 10 Uhr
- Zahnarztbesuch
- Autofahren
- Auto waschen mit viel Schaum
- Mittag – Paella
- Call
- Work
- Eine kurze Runde auf Zwift
- Abendessen – Spätzle von HelloFresh
- Status der Narbe meines Schlüsselbeinbruchs
- …nachher noch große Hundrunde im Dunkeln (ich gehe an so heißen Tagen mit Mr. Pablo eher Nachts und sonst nur kurz raus)
Hier bei Draussen nur Kännchen gibt es jede Menge Leute, die daran gedacht & ihren Tag in schicken Bildern dokumentiert haben. Vielleicht denke ich im September ja dran.
Stille wird ein Premium-Produkt, schreibt Dirk. Ich glaube, es ist sogar bereits eines – ähnlich wie Zeit.
Auf den Gedanken kam Dirk aufgrund des Textes von Ted Gioia: Why Are Quiet Spaces Disappearing? ist eine gute Beobachtung über genau das. Ruhe verschwindet an vielen Orten. Zum einen, weil die Welt lauter wird, zum anderen, weil Menschen schlichtweg keine Rücksicht mehr nehmen.
Woke bedeutet am Ende nur, dass ich Achtsamkeit gegenüber Schwächeren zeige. Wer damit ein Problem hat, ist halt einfach ein Arschloch.
Übergabetermin für die Wohnung der Tochter heute.
Es passiert. Das zweite Kind zieht tatsächlich aus.
Meine kleine Schulterfraktur machte die Planung des Umzugs ein bisschen komplizierter, aber am Ende passt es jetzt und so viel kommt sowieso nicht mit.
Dann wird es ruhiger hier. Und ich bekomme endlich ein Büro … der Fahrrad-Rollentrainer (für den ich bisher nie Platz hatte) ist bereits bestellt; und die Vorfreude auf ein eigenes Zimmer (meine Frau hat bereits seit Jahren ihr eigenes Büro) tilgt ein bisschen die Traurigkeit darüber, dass Kind 2 von 3 jetzt auch pflüge ist.
Ich habe neulich eine neue Hausärztin gewählt und meine Vorsorgeuntersuchung gemacht. Seitdem musste ich nicht noch einmal hin.
Dann hatte ich diesen lustigen Unfall vor einer Woche. Da fragte man im Krankenhaus, wer meine Hausärztin wäre – wegen der Nachbehandlung. Ich google also den Namen und finde ihn nicht. Stellt sich raus: Die Praxis ist geschlossen.
Und der Blick in meinen Kalender zeigt: „Neulich“ war Anfang 2021.
Jedenfalls: Ich habe jetzt einen neuen Hausarzt.
Bin gespannt, ob unsere Beziehung intensiver wird. 😂
… weil, zur Vorsorgeuntersuchung brauche ich jetzt eigentlich ja erstmal nicht mehr, nachdem man im Krankenhaus Blut und Urin hoch und runter analysiert hat.
Merz meint, Elektroautos seien nicht „marktfähig„.
Was ich an Merz, Söder, Linnemann und Spahn immer wieder bemerkenswert finde ist, wie ungeniert sie Unkenntnis oder purer Falschbehauptungen schlichtweg als Fakten oder Forderungen so darstellen, als entsprächen die der Wahrheit oder einem gesellschaftlichen Konsens – egal, ob es stimmt oder nicht.
Diese CDU-Regierung arbeitet postfaktisch.
Das ist nicht nur skandalös, es ist schädlich für die Zukunft des Landes und unserer Gesellschaft.
Das MacGuffin kannte ich bereits: Ein Gegenstand in einer Erzählung oder einem Film, der eine Handlung in Gang setzt, ohne dass dabei je geklärt wird, weshalb es eigentlich wichtig ist. Beim Herrn Buddenbohm nun bin ich über den Begriff Tschechows Gewehr gestolpert. Das wiederum ist im Grunde der Gegenentwurf zum MacGuffin: Demnach muss jedes Element in einer Handlung einen Zweck erfüllen – bei der Einführung oder später. Ham‘wa wieder was gelernt.