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8. März 2026
JerryRigEverything hat einen Blick in die LEGO Smart Bricks geworfen – sie mal vom LEGO befreit, und erklärt kurz, wie die Technologie funktioniert. Eigentlich ziemlich banal aber deswegen prinzipiell ganz cool.

Nach wie vor denke ich aber, dass sich LEGO keinen Gefallen getan hat, damit ausgerechnet Star Wars-Sets (für das Alter von 3 bis 12) zu bestücken, statt einfach coole LEGO City Sets zu machen. Dann wäre das Internet wahrscheinlich deutlich netter in seiner Kritik, weil der mistige Sound und das Fantasie-Gebrabbel a la The Sims eigentlich genau zu City passt, statt in ein Universum, dass von ikonischen Sounds und Sätzen lebt, die der Smart Brick alle nicht liefern kann.
… als Elter kann ich übrigens sagen, dass das Beste an LEGO für die Kids früher war, dass es eines der wenigen Spielzeuge war, die keine Sounds machten. 😉
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Heute ist Internationaler Frauentag. Und ich beschäftige mich einmal damit, was es bedeutet, dass kaum Frauen an den KI-Systemen bauen, die immer mehr über uns entscheiden. Dazu wie immer ein bisschen Buch und Streaming.
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7. März 2026
Ich lege mich fest:
LOOK MUM NO COMPUTER - Eins, Zwei, Drei
… ist einfach zu gut zum mitsingen, als das er nicht auf den vorderen Plätzen landet.
Meine Kollegen aus UK (die ja nun den ganzen lieben Arbeitstag auch mit Deutschen Wurstsemmeln wie mir zu tun haben) sind stark angecringed von dem Song. Aber ich hab' seit gestern einen massiven Ohrwurm. 😂
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5. März 2026
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
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Heute Morgen schon im Newsletter erwähnt, aber der ist viel zu gut, um nicht auch hier zu landen: Ein Tag im Leben des Enshittificators – dargestellt in einem witzigen Kurzfilm der norwegischen Verbraucherzentrale für die Kampagne 'Breaking Free' gegen die verbraucherfeindliche Enshittification.
Auf Vimeo oder YouTube.
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4. März 2026
Romanidee: 'Mein Leben zwischen zwei Plexiglasscheiben – Autobiografie einer Sklavenameise'
4. März, 20:54 Uhr ↦
2. März 2026
Das Gute ist ja: Bevor wir alle erfahren, dass jetzt Atomkrieg ist, ist die Hälfte von uns schon nicht mehr da.
Einfach, weil innerhalb einer Stunde das meiste eigentlich erledigt ist. Das spendet Trost.
– '72 Minuten bis zur Vernichtung' ist ein faszinierendes Buch, dass vom Abschuss des ersten atomaren Sprengkopfs minutiös die Reaktion der USA, Russlands und anderer Parteien zeichnet. Und dokumentiert, wieso wir uns gar keinen Kopf mehr machen müssen, wenn das erste Social-Media-Video oder die erste Nachrichtensendung über einen Einschlag berichtet.
Wenn man das einmal verinnerlicht hat, fällt es deutlich einfacher sich gar keinen Kopf mehr zu machen.
Drei alte weiße Männer werden uns ins Verderben schießen. Acht Milliarden Menschen. Mehr braucht es nicht, als drei alte weiße Männer.
Die Weltuntergangsuhr, die sprichwörtlich maximal auf 5 vor 12 stehen sollte, wurde am 27.01.2026 auf 85 Sekunden vor Mitternacht gestellt – ein neuer Spitzenwert. Ich frage mich, wo sie am 01.03.2026 steht …
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Anfang des Jahres habe ich mir eine kleine Tagebuch-Web-App gevibecoded. Ein kleines Ding, in das ich maximal 500 Zeichen eintragen kann, und mit Schiebereglern meine Energie (nach Whoop) und Laune (1-5) sowie Streß erfasse, plus die Tatsache, ob ich gelesen, gebloggt und Sport gemacht habe. Schnöde.
Ich schreibe da nicht viel rein. Deshalb auch die Begrenzung auf 500 Zeichen … das soll überhaupt nicht wirken, als hätte ich Ambitionen. Das Faszinierende, das aber passiert: Während mein Kopf sagt, dass Januar und Februar eher grau und meh waren, sagt die Statistik meines Tagebuchs, dass meine Laune im Schnitt bei 4,6 von 5 lag, mein Streßlevel irgendwo bei 0,4/5 und ich Zeit für Sport, Lesen und Bloggen hatte …
Ich habe meine Einträge noch nicht wieder angeschaut. Meine alten Blogeinträge von vor 25 Jahren – die noch deutlich privater (nicht nur persönlich) waren, sind manchmal schon erstaunliche kleine Blicke in die Vergangenheit. So Szenen-bezogen sind meine aktuellen Tagebuch-Einträge nicht. Aber vielleicht werden sie es in der Erinnerung in ein paar Jahren sein.
Was sie mir zumindest heute nach 2 Monaten schon zeigen: Dass es mir besser geht, als einem das manchmal bewusst ist.
… vielleicht sollte jeder Ossi vor der Wahl in Sachsen-Anhalt mal anfangen, Tagebuch zu schreiben. 😅
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1. März 2026
Slacker [ist] ein Film über Langeweile und was sich aus ihr ergibt – Filmtipp von Johannes.
Quasi nicht mehr vorstellbar. Wir leben im Zeitalter, in dem wir Langweile gekillt haben. Und ich befürchte, damit nicht nur den Blödsinn, sondern auch die Kreativität. Ich wäre als Jugendlicher nie darauf gekommen, Kurzgeschichten zu schreiben oder ein Zine zu basteln, wenn ich keine Langweile gehabt hätte.
Noch ein Filmtipp, der nur in einer analogen Welt vor der mobilen Revolution funktioniert: Kids von 1995. Fiktion (im Gegensatz zu Slacker, in dem es nebenbei um noch mehr geht), aber heute wäre der Film ein komplett anderer …
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Diese Woche war ich eher draussen als drinnen (im Internet). Aber hab' trotzdem ein paar spannende Sachen mitgebracht – dazu ein Buch und zwei Filme zur Flucht aus der Nachrichtenspirale.
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