Tagebuch'n
Anfang des Jahres habe ich mir eine kleine Tagebuch-Web-App gevibecoded. Ein kleines Ding, in das ich maximal 500 Zeichen eintragen kann, und mit Schiebereglern meine Energie (nach Whoop) und Laune (1-5) sowie Streß erfasse, plus die Tatsache, ob ich gelesen, gebloggt und Sport gemacht habe. Schnöde.
Ich schreibe da nicht viel rein. Deshalb auch die Begrenzung auf 500 Zeichen … das soll überhaupt nicht wirken, als hätte ich Ambitionen. Das Faszinierende, das aber passiert: Während mein Kopf sagt, dass Januar und Februar eher grau und meh waren, sagt die Statistik meines Tagebuchs, dass meine Laune im Schnitt bei 4,6 von 5 lag, mein Streßlevel irgendwo bei 0,4/5 und ich Zeit für Sport, Lesen und Bloggen hatte …
Ich habe meine Einträge noch nicht wieder angeschaut. Meine alten Blogeinträge von vor 25 Jahren – die noch deutlich privater (nicht nur persönlich) waren, sind manchmal schon erstaunliche kleine Blicke in die Vergangenheit. So Szenen-bezogen sind meine aktuellen Tagebuch-Einträge nicht. Aber vielleicht werden sie es in der Erinnerung in ein paar Jahren sein.
Was sie mir zumindest heute nach 2 Monaten schon zeigen: Dass es mir besser geht, als einem das manchmal bewusst ist.
… vielleicht sollte jeder Ossi vor der Wahl in Sachsen-Anhalt mal anfangen, Tagebuch zu schreiben. 😅
Dein Kommentar