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Tagebuch'n

Anfang des Jahres habe ich mir eine kleine Tagebuch-Web-App gevibecoded. Ein kleines Ding, in das ich maximal 500 Zeichen eintragen kann, und mit Schiebereglern meine Energie (nach Whoop) und Laune (1-5) sowie Streß erfasse, plus die Tatsache, ob ich gelesen, gebloggt und Sport gemacht habe. Schnöde.

Ich schreibe da nicht viel rein. Deshalb auch die Begrenzung auf 500 Zeichen … das soll überhaupt nicht wirken, als hätte ich Ambitionen. Das Faszinierende, das aber passiert: Während mein Kopf sagt, dass Januar und Februar eher grau und meh waren, sagt die Statistik meines Tagebuchs, dass meine Laune im Schnitt bei 4,6 von 5 lag, mein Streßlevel irgendwo bei 0,4/5 und ich Zeit für Sport, Lesen und Bloggen hatte …

Ich habe meine Einträge noch nicht wieder angeschaut. Meine alten Blogeinträge von vor 25 Jahren – die noch deutlich privater (nicht nur persönlich) waren, sind manchmal schon erstaunliche kleine Blicke in die Vergangenheit. So Szenen-bezogen sind meine aktuellen Tagebuch-Einträge nicht. Aber vielleicht werden sie es in der Erinnerung in ein paar Jahren sein.
Was sie mir zumindest heute nach 2 Monaten schon zeigen: Dass es mir besser geht, als einem das manchmal bewusst ist.

… vielleicht sollte jeder Ossi vor der Wahl in Sachsen-Anhalt mal anfangen, Tagebuch zu schreiben. 😅

Veröffentlicht: 2. März 2026, zuletzt aktualisiert:
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Kommentare

  • Auch gut – ich habe eine Weile eine ähnliche App genutzt, wollte jetzt aber etwas, dass ich sowohl am Rechner fix machen kann, als auch am Handy. Zudem legt mein kleines Projekt das alles in Text-Dateien ab, was ich dann zumindest archivieren kann, wenn ich doch mal wieder aufhöre.

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