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5. Februar 2026

31. Januar 2026

Die älteste Sache in meinem Besitz

… Thomas Rigby fragt sich (und antwortet), was die älteste Sache in seinem Besitz ist.

Nun bin ich weder der groß emotionale, noch sentimentale Typ. Trotzdem überdauern natürlich einige Dinge die Zeit. Nach dem Umzug vor knapp drei Jahren sind es deutlich weniger – 14 Jahre an Dingen aus einem Haus mit Keller und Dachboden in eine Wohnung zu verbringen fordert Opfer.
Die meisten Dinge, die hier älter als 5 Jahre sind, sind Schnipsel von Erinnerungen. Eine Eintrittskarte von einem Event vor 20 Jahren, eine Geburtstagskarte von Kind2 an Mama von vor 15 Jahren – Dinge, die beim Umzug einen halben Karton einnahmen; der steht heute an einem lichtscheuen, trockenen Platz. Ansonsten gibt es noch ein paar Dinge wie das LEGO Ghostbusters-Set von 2014, ein Star Trek-Siedler von Catan von 2013 oder einige LEGO-Steine, die ich aus meiner 1990er-Jahre-Kindheit noch immer habe.

Es gibt aber drei Dinge, die wirklich alt sind und mir ein bisschen was bedeuten.

Zum einen eine alte, ziemlich schmucklose Truhe. Nicht die Schönste. Irgendwann als Jugendlicher auf dem Dachboden meiner Eltern entdeckt, mit 15 Jahren oder so neu lasiert (und seitdem nicht mehr), dient sie mir seitdem als Couchtisch. Und so steht sie, die Jahre überdauernd heute noch zwischen Couch und Fernsehschrank. Hat Hunde, Kinder und die Zeit miterlebt. Keine Ahnung von wann die ist … Und ein Bild erspare ich dir an dieser Stelle.

Das Älteste in meinem Besitz befindliche Sache, die ich BEKOMMEN habe aber ist er.
Ich habe keine Ahnung, wie er es geschafft hat, nie verloren, entsorgt oder vergessen zu werden. Aber dieser Teddy hält sich jetzt bereits seit 40 Jahren in meinem Besitz. Kratzig, rau. Bis auf die Erinnerung, wie ich ihn bekam, kann ich übrigens nicht einmal sagen, ob und wie "eng meine Beziehung" zu dem Bär in Kindertagen war. Gerade aber, weil ich mich erinnere, wie ich ihn bekam, ist er eben wertvoll: Er saß nämlich irgendwann mal in meinem Bett, als ich vom Kindergarten nach Hause kam – und war ein Geschenk meines Vaters, dass er einfach so, ohne Anlass gemacht hatte. Eine für ihn durchaus bemerkenswerte Geste (man verstehe das nicht falsch; Emotionalität war nicht so seins…)

Noch ein bisschen älter könnte dieses Schild der Firma meines Vaters sein. Das fuhr an einem Pferdekutschwagen durch die DDR. Es gab noch eine Version mit dreistelliger Postleitzahl (Bild auf Instagram), die dann mindestens aus den 1960ern kommen müsste – die ist bei einem anderen Verwandten untergekommen. Dieses Schild jedenfalls dürfte aus den 80er Jahren stammen; damals natürlich handgemalt. Keine Sache die ich bekommen, sondern mir beim Tod meines Vaters mitgenommen habe…

Im Haushalt gibt es sonst noch eine Handvoll Bücher, die vor 1980 datieren – das Älteste ist heute 101 Jahre alt. Was wild ist, weil es deutlich macht, dass mein Vater in 2 Jahren 100 Jahre würde. Die Bücher allerdings brachte die Frau mit – streng gesehen, ist's also garnicht "meins" … 😅

Zeig' mal deine älteste Sache! Hashtag Blogparade! 

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8. Januar 2026

Mit Vorsatz

Welcher Typ Mensch bist du eigentlich: Ziele setzen oder nicht?
Ich gebe zu, dass ich nicht zu den Menschen gehöre, die sich großartig Ziele setzen, oder die Frage beantworten kann, wo ich in 5 Jahren sein wöllte … Typische Bewerbungs- oder First Date-Fragen.

Trotzdem muss ich gestehen, dass es so ein paar Dinge gibt, die mir mit Zielen leichter fielen.
Weil sie so ein "Muss" im Leben verankern. Und sei es nur sich selbst gegenüber.

2024 hatte ich mir einige Ziele gesetzt – Mindestkilometer auf dem Fahrrad und dergleichen. 2025 bin ich dann ohne eine Ideen und Ziele ins Jahr gestartet und ließ es so dahinplätschern.

Weder die eine, noch die andere Version hat meiner Laune oder Karriere geschadet – oder auf täglicher Basis geholfen, aber am Ende des Jahres mit Zielen gab es etwas, auf das man mit "Stolz" zurück auf sich selbst schauen konnte. Zudem half es, mal etwas Neues zu wagen.

Deshalb gibt es für 2026 wieder ein paar Ziele. Einige private, andere teile ich hier einmal – Öffentlichkeit schafft ja auch einfach nochmal ein bisschen Druck.

  • 6.750 Kilometer mit dem Fahrrad – davon 1× 1.000-km-Tour 🚴
  • Jeden Tag Tagebuch schreiben ✍️
  • 7× bloggen in der Woche 📝
  • 1 Buch pro Monat lesen 📖 (mindestens 3% eines Buches pro Tag)
  • Kein Telefon mehr auf Toilette 💩
  • Weniger Instagram Zeit (weshalb ich meine Followings massiv ausgedünnt habe) ✋
  • Dankbar sein; aber auch mehr Leuten eben dieses zeigen – es ihnen sagen, schenken, teilen 😘

Einiges davon ist sicherlich nicht SMART, aber trotzdem achievable.

Irgendwelche Vorsätze, die Du so für 2026 hast, und teilen magst – vielleicht füge ich ja noch etwas der Liste hinzu.

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5. Januar 2026

31. Dezember 2025

29. Dezember 2025

5. Dezember 2025

8. September 2025

IAA vor 20 Jahren: Wo das alles mal begann…

Vor 20 Jahren begann der ganze Schmonz … Mit einer kleinen Ecke auf der Tribüne des BMW Stands auf der IAA. Mein erster bezahlter Job als Blogger. Ab da ging es steil bergab und irgendwie landete ich in einer Agenturkarriere. 😂

Spaß. 20 Jahre danach könnte ich über die 2 Wochen IAA 2005 und was sie starteten nicht glücklicher sein.

Neben mir: Herr Wirres. Bild von Dominik.
Und dann fielen mir via flickr noch ein paar Bilder zu.

Namen und Gesichter, die man fast schon wieder vergessen hatte. Moe, Oliver, Robert, …

20 Jahre. Ein halbes Leben – wahrlich, denn ich war 2005 gerade einmal 24 Jahre.

Die IAA bestimmte ab 2005 im Grunde lange meinen beruflichen Rhythmus: immer wieder kehrte ich zurück; jahrelang persönlich und später mit Social-Media-Projekten, -Teams und -Aufgaben. 2025 hatte ich im Vorlauf nur am Rand mit ihr zu tun. Und werde diesmal auch nicht nach (jetzt) München reisen – nicht beruflich, nicht privat. Nach 20 Jahren ist auch mal gut. Ein Großteil des Teams, mit dem ich täglich zusammenarbeite, wird ab heute jedoch da sein. Ich drücke die Daumen, dass alles gut läuft – professioneller und mit besseren Kameras als Anno 2005 wird es allemal. 😉

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Alles Gute zum Geburtstag, Star Trek

Nicht Alles, was ich weiß, habe ich von Star Trek gelernt. Aber doch einiges.

Den Satz schrieb ich 2006 zum 40sten Geburtstag in dieses kleine Blog.
Er ist auch 19 Jahre später noch war.

Über 950 Stunden Star Trek haben mich bereits abgefüllt. Das meiste davon – rund 750 Stunden 'klassisches Trek' bis 2017 – sogar mehrfach. Dazu kommen Podcasts und Bücher, in denen ich mich stundenlang verloren habe. Ist Trek ein Teil meines Lebens? Ich würde sogar soweit gehen und sagen, Trek ist Teil meiner Persönlichkeit.

Na klar, es ist "nur" eine TV-Serie bzw. ein TV-Serien-Universum.
Aber es ist auch ein bisschen soetwas wie ein Zuhause. Ein sicherer Hafen im Chaos der Welt.

Ich mag Facetten einer jeden Trek-Serie. Natürlich bin ich groß geworden im 90er Jahre Teppichboden-Wohnzimmer der Enterprise D und saß stundenlang auf der Promenade von DS9. Aber auch den Ausflügen des neueren Treks seit 2017 kann ich Positives abgewinnen, obgleich sich dabei zwangsläufig nicht das gleiche kuschelige Gefühl einstellt … vielleicht werde ich alt.

Wie dem auch sei: Happy Birthday, Star Trek.
Vor 59 Jahren flimmerte der Pilotfilm mit Captain Kirk und seiner Crew über die Bildschirme. Und seitdem gibt es stetig Neues aus dem Universum. Auf die nächsten 59 – auch wenn ich dann schon 103 Jahre sein werde, freue ich mich auf das, was kommt und das, was bleibt: Auf Deep Space Nine werde ich in meinen Träumen wohl immer wieder zurück kehren.

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5. September 2025