Thomas Gigold
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2. Juli 2026

Halb rum

Schon wieder sechs Monate rum 2026.
Der Start in meinen 45. Sommer war wahrscheinlich der kühlste der verbleibenden Sommer – und der heißeste. Schöne neue Klimawelt.

Wenn ich so auf meine Now-Seite schaue und die mit den letzten zwei Jahren vergleich, dann scheint 2026 bisher einigermaßen gemächlich dahin zu rollen … zur Realität gehört aber, dass dort nicht erwähnt ist, was mich beruflich in den letzten Monate beschäftigt hat. Das Projekt wurde Anfang der Woche abgeliefert – der Rest obliegt nicht mehr mir. Zuletzt hatte ich so ein Mammut-Ding 2018. Aller acht Jahre ist so ein Stretch also durchaus mal erlaubt, binnen dem man am Wochenende vielleicht nicht richtig abschalten kann. Dass ich von Arbeit geträumt oder Nachts aufgewacht bin und an etwas arbeitsbezogenes dachte jedenfalls ist schon eine ganze Weile her.

Streßlevel heute nun dann endlich wieder Null.
Und Ende nächster Woche geht es in den Urlaub.

Meine große „Errungenschaft“ im ersten Halbjahr: Ich habe mich nach zwei Jahren ringen endlich entschieden, mit einem Personal Trainer an meiner Fitness zu arbeiten. Weniger im Bereich Ausdauer, die durch das ständige Radfahren sowieso gut ist. Eher im Bereich Muskel und Stabilität. Mann wird ja nicht jünger.

Dazu kommen Ausflüge mit dem Rad nach Berlin und auf den Brocken, neue Carbonlaufräder für den Ofen und nackte 2.800 Euro, um den Mustang einmal „auf Null“ zu setzen (neue Stoßdämpfer, Querlenker, Reifen, Flüssigkeiten, …).

Zwischenzeitlich waren wir eine Woche in Ägypten, die ich nur am Meer verbracht habe um in Ruhe drei Bücher zu lesen, die nichts mit dem Job zu tun haben.

Und das war es im Groben auch schon. Manchmal gibt es Phasen im Leben, die einfach so schwinden, ohne groß Erinnerungen zu hinterlassen.
Mein Plan für die kommenden sechs Monate: Ein paar mehr Erinnerungen, ein bisschen weniger hinter dem Computer.

Als nächstes entschwinden wir für zwei Wochen nach Italien. Danach geht es mit dem Fahrrad nach Schweden. Und dann schauen wir mal, was der September bringt. Am Ende ist es eine Definitionsfrage: Ist 2026 erst oder schon zur Hälfte vorbei? 😉


TG
1. Juli 2026, 08:27 Uhr · 2 Kommentare ↦

Drei Kreuze.
Größtes und wichtigstes Projekt des Jahres mit Bravour abgeliefert. Alle happy. Jetzt muss nur noch das Ergebnis stimmen.


2. März 2026 · 2 Kommentare

Tagebuch‘n

Anfang des Jahres habe ich mir eine kleine Tagebuch-Web-App gevibecoded. Ein kleines Ding, in das ich maximal 500 Zeichen eintragen kann, und mit Schiebereglern meine Energie (nach Whoop) und Laune (1-5) sowie Streß erfasse, plus die Tatsache, ob ich gelesen, gebloggt und Sport gemacht habe. Schnöde.

Ich schreibe da nicht viel rein. Deshalb auch die Begrenzung auf 500 Zeichen … das soll überhaupt nicht wirken, als hätte ich Ambitionen. Das Faszinierende, das aber passiert: Während mein Kopf sagt, dass Januar und Februar eher grau und meh waren, sagt die Statistik meines Tagebuchs, dass meine Laune im Schnitt bei 4,6 von 5 lag, mein Streßlevel irgendwo bei 0,4/5 und ich Zeit für Sport, Lesen und Bloggen hatte …

Ich habe meine Einträge noch nicht wieder angeschaut. Meine alten Blogeinträge von vor 25 Jahren – die noch deutlich privater (nicht nur persönlich) waren, sind manchmal schon erstaunliche kleine Blicke in die Vergangenheit. So Szenen-bezogen sind meine aktuellen Tagebuch-Einträge nicht. Aber vielleicht werden sie es in der Erinnerung in ein paar Jahren sein.
Was sie mir zumindest heute nach 2 Monaten schon zeigen: Dass es mir besser geht, als einem das manchmal bewusst ist.

… vielleicht sollte jeder Ossi vor der Wahl in Sachsen-Anhalt mal anfangen, Tagebuch zu schreiben. 😅


5. Februar 2026

#WMDEDGT am 5. Februar 2026

Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.

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31. Januar 2026 · 4 Kommentare

Die älteste Sache in meinem Besitz

… Thomas Rigby fragt sich (und antwortet), was die älteste Sache in seinem Besitz ist.

Nun bin ich weder der groß emotionale, noch sentimentale Typ. Trotzdem überdauern natürlich einige Dinge die Zeit. Nach dem Umzug vor knapp drei Jahren sind es deutlich weniger – 14 Jahre an Dingen aus einem Haus mit Keller und Dachboden in eine Wohnung zu verbringen fordert Opfer.
Die meisten Dinge, die hier älter als 5 Jahre sind, sind Schnipsel von Erinnerungen. Eine Eintrittskarte von einem Event vor 20 Jahren, eine Geburtstagskarte von Kind2 an Mama von vor 15 Jahren – Dinge, die beim Umzug einen halben Karton einnahmen; der steht heute an einem lichtscheuen, trockenen Platz. Ansonsten gibt es noch ein paar Dinge wie das LEGO Ghostbusters-Set von 2014, ein Star Trek-Siedler von Catan von 2013 oder einige LEGO-Steine, die ich aus meiner 1990er-Jahre-Kindheit noch immer habe.

Es gibt aber drei Dinge, die wirklich alt sind und mir ein bisschen was bedeuten.

Zum einen eine alte, ziemlich schmucklose Truhe. Nicht die Schönste. Irgendwann als Jugendlicher auf dem Dachboden meiner Eltern entdeckt, mit 15 Jahren oder so neu lasiert (und seitdem nicht mehr), dient sie mir seitdem als Couchtisch. Und so steht sie, die Jahre überdauernd heute noch zwischen Couch und Fernsehschrank. Hat Hunde, Kinder und die Zeit miterlebt. Keine Ahnung von wann die ist … Und ein Bild erspare ich dir an dieser Stelle.

Das Älteste in meinem Besitz befindliche Sache, die ich BEKOMMEN habe aber ist er.
Ich habe keine Ahnung, wie er es geschafft hat, nie verloren, entsorgt oder vergessen zu werden. Aber dieser Teddy hält sich jetzt bereits seit 40 Jahren in meinem Besitz. Kratzig, rau. Bis auf die Erinnerung, wie ich ihn bekam, kann ich übrigens nicht einmal sagen, ob und wie „eng meine Beziehung“ zu dem Bär in Kindertagen war. Gerade aber, weil ich mich erinnere, wie ich ihn bekam, ist er eben wertvoll: Er saß nämlich irgendwann mal in meinem Bett, als ich vom Kindergarten nach Hause kam – und war ein Geschenk meines Vaters, dass er einfach so, ohne Anlass gemacht hatte. Eine für ihn durchaus bemerkenswerte Geste (man verstehe das nicht falsch; Emotionalität war nicht so seins…)

Noch ein bisschen älter könnte dieses Schild der Firma meines Vaters sein. Das fuhr an einem Pferdekutschwagen durch die DDR. Es gab noch eine Version mit dreistelliger Postleitzahl (Bild auf Instagram), die dann mindestens aus den 1960ern kommen müsste – die ist bei einem anderen Verwandten untergekommen. Dieses Schild jedenfalls dürfte aus den 80er Jahren stammen; damals natürlich handgemalt. Keine Sache die ich bekommen, sondern mir beim Tod meines Vaters mitgenommen habe…

Im Haushalt gibt es sonst noch eine Handvoll Bücher, die vor 1980 datieren – das Älteste ist heute 101 Jahre alt. Was wild ist, weil es deutlich macht, dass mein Vater in 2 Jahren 100 Jahre würde. Die Bücher allerdings brachte die Frau mit – streng gesehen, ist‘s also garnicht „meins“ … 😅

Zeig‘ mal deine älteste Sache! Hashtag Blogparade! 


8. Januar 2026 · 8 Kommentare

Mit Vorsatz

Welcher Typ Mensch bist du eigentlich: Ziele setzen oder nicht?
Ich gebe zu, dass ich nicht zu den Menschen gehöre, die sich großartig Ziele setzen, oder die Frage beantworten kann, wo ich in 5 Jahren sein wöllte … Typische Bewerbungs- oder First Date-Fragen.

Trotzdem muss ich gestehen, dass es so ein paar Dinge gibt, die mir mit Zielen leichter fielen.
Weil sie so ein „Muss“ im Leben verankern. Und sei es nur sich selbst gegenüber.

2024 hatte ich mir einige Ziele gesetzt – Mindestkilometer auf dem Fahrrad und dergleichen. 2025 bin ich dann ohne eine Ideen und Ziele ins Jahr gestartet und ließ es so dahinplätschern.

Weder die eine, noch die andere Version hat meiner Laune oder Karriere geschadet – oder auf täglicher Basis geholfen, aber am Ende des Jahres mit Zielen gab es etwas, auf das man mit „Stolz“ zurück auf sich selbst schauen konnte. Zudem half es, mal etwas Neues zu wagen.

Deshalb gibt es für 2026 wieder ein paar Ziele. Einige private, andere teile ich hier einmal – Öffentlichkeit schafft ja auch einfach nochmal ein bisschen Druck.

  • 6.750 Kilometer mit dem Fahrrad – davon 1× 1.000-km-Tour 🚴
  • Jeden Tag Tagebuch schreiben ✍️
  • 7× bloggen in der Woche 📝
  • 1 Buch pro Monat lesen 📖 (mindestens 3% eines Buches pro Tag)
  • Kein Telefon mehr auf Toilette 💩
  • Weniger Instagram Zeit (weshalb ich meine Followings massiv ausgedünnt habe) ✋
  • Dankbar sein; aber auch mehr Leuten eben dieses zeigen – es ihnen sagen, schenken, teilen 😘

Einiges davon ist sicherlich nicht SMART, aber trotzdem achievable.

Irgendwelche Vorsätze, die Du so für 2026 hast, und teilen magst – vielleicht füge ich ja noch etwas der Liste hinzu.


5. Januar 2026 · 2 Kommentare

#WMDEDGT am 5. Januar 2026

Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.

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31. Dezember 2025

Jahresgespräch 2025

Dürfte ich Sie wohlwollend zum Jahresgespräch bitten? Ein Blick zurück als Moment des Innehaltens – um mit frischer Gedankensaat ins neue Jahr zu starten.

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29. Dezember 2025 · 7 Kommentare

Black Beauty – Herz über Kopf beim Autokauf

Im Jahr 2025 einen Verbrenner als Auto zu kaufen ist nicht nur dumm, sondern geht auch gegen meine Überzeugung. Ich würde jemals nur eine Ausnahme für ein Auto machen – und genau das habe ich 2025 getan: Einen Ford Mustang gekauft.

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5. Dezember 2025

#WMDEDGT am 5. Dezember 2025

Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.

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Thomas Gigold

… ist Typ mit Blog, Hund und Rennrad. Als Brand Creative Strategist unterstütze ich Marken mit Strategie und Kreativität in Social Media und digitaler Kommunikation.

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