#WMDEDGT am 5. September 2025
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
5. September 2025
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
30. August 2025
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Hören
Gedanken
Weil ich gerade nicht selbst auf dem Rad sitzen und mich statt dessen mit kurzen Zwift-Sprints fit halte, klettere ich aktuell sehr tief ins Thema Bikepacking und Wandern hinab. Ich lese, höre, schaue mir vor allem Dinge zum Thema Ausrüstung an. Mein Ziel: Im Herbst mehr zu wandern. Im Winter Stück für Stück mein Bikepacking-Zeug aufzurüsten ich hab' schon so manches). Im Frühjahr dann die ersten Bikepacking-Touren zu machen. Dabei suche ich den Sweetspot zwischen gut, günstig und leicht und habe mal eine /gear-Seite angelegt, auf der ich sammle, was ich fürs Bikepacking habe, brauche und will.
Übrigens /gear – eine Slashes-Seite habe ich natürlich auch …
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24. August 2025
Notiz: Tag 34 nach der Schlüsselbein-OP zum ersten Mal heute kein einziges Zwicken mehr in der Schulter.
Gebrochen am 19.7, OP am 20.7.
Den Arm normal zu bewegen, traue ich mich schon seit der ersten Physio-Stunde 11 Tage nach der OP wieder – vorher war ich mir nicht sicher, was ich darf. Aber nachdem mein Physiotherapeut meinte: „Es ist alles repariert, nur nicht geheilt“ bewege ich Arm und Schulter normal und schone wenig. Die Belastung lasse ich jeden Tag ein wenig mehr zu – auch, wenn ich schwere Dinge eher mit Links nehme als mit meinen bevorzugten Rechten.
Auf dem Radtrainer zuhause sitze ich schon seit über 2 Wochen wieder. In den letzten drei Tagen gehe ich durchaus auch wieder ohne Zurückhaltung aus dem Sattel, um auf Sektoren in Zwift auf höhere Wattzahlen zu kommen.
Insgesamt fühlt sich alles okay an. Unterhalb des Schlüsselbeins ist’s noch ein wenig taub – so als wäre die Stelle eingeschlafen –, aber am Ende ist das eine Gegend am Körper, an der ich mich selten so berühre, dass ich ein "Gefühl" da vermissen würde.
Die Narbe anzufassen ist psychisch noch immer seltsam – fühlt sich in meinem Kopf komisch an; so als müsste ich besonders vorsichtig sein, was natürlich Quatsch ist. Der Verheilstatus ist gut; mein Physio ist glücklich mit dem Verlauf. Noch zwei Sitzungen in der kommenden Woche.
Ansonsten fühlt sich alles soweit top an. Derzeit ist das Fahrrad noch beim Canyon-Spezialisten vor Ort in Behandlung; ich warte auf den Kostenvoranschlag für die notwendige Reparatur … Insgesamt noch zwei Wochen, dann würde ich mich schon gern wieder in der richtigen Welt aufs Rad setzen …
16. August 2025
Bisschen Medien und Links, ein paar Gedanken – unsortiert, aber mit hohem Fahrrad-Anteil.
Medien
Gedanken
Links
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12. August 2025
Heute war wieder #12von12 und irgendwie vergesse ich das immer …
Ich hätte euch heute dabei sogar mitnehmen können:
Hier bei Draussen nur Kännchen gibt es jede Menge Leute, die daran gedacht & ihren Tag in schicken Bildern dokumentiert haben. Vielleicht denke ich im September ja dran.
5. August 2025
07:00 Der Wecker klingelt. Erbarmungslos. Heute ist Umzugstag um das Hab und Gut der Tochter (Kind2) in die neue Wohnung zu verbringen. Ich tapse ins Bad, dusche lustlos. Mein operierte rechte Schulter ist seit gestern die Nähte los, aber noch immer dezent gelb-grünlich und schmerzt. Naja. Ohne Frühstück, aber mit einem Becher Kaffee in der Hand verlasse ich das Haus und flitze mit dem Mustang zum Autovermieter.
08:15 Nach unbequemer Parkplatzsuche in Leipzig stelle ich das Auto in einer Seitenstraße ab und hoffe, dass mir niemand den Spiegel wegpflügt. Ich tripple zu SIXT um den reservierten Kleintransporter abzuholen. Schaltervorgang Standard, dafür fragt mich der Typ am Auto zweimal, ob ich noch Fragen habe und ich sichere sei, dass alles OK ist. Offenbar sehe ich nicht vertrauenswürdig aus. "Ist nicht der erste Transporter, ich tank nur Diesel - versprochen", sage ich. Mein Gegenüber scheint meinen Humor nicht zu teilen - wahrscheinlich kann er sich gerade so einen skeptischen Blick verkneifen.
09:00 Zuhause. Frühstück, Kaffee, Newsletter.
09:40 Ein kleines Problem in der Anmeldung von UberBlogr gelöst und gelernt: Damit filter_var($url, FILTER_VALIDATE_URL) auch bei Umlaut-Domains eine korrekte Validierung vornimmt, müssen Umlaute zu Punycode gewandelt werden (steht nirgends im Manual, aber in einem 14 Jahre alten Nutzer-Kommentar … Naja). Passt jetzt.
10:20 Fix mit dem Hund raus - trotz heftigen Regens.
11:30 Alles im Transporter. Jetzt noch das Bettgestell aus dem Keller von Kind1 holen und ab in die andere Stadt. Vorher kurzer Zwischenstopp beim Wertstoffhof um ein altes Trimmrad loszuwerden.

14:15 Angekommen im neuen Wohnort von Kind1. Auch hier: Regen. Also parke ich direkt vor der Haustür, lade alles vom Transporter in den Hausflur und Kind2 und Kind3 bringen es hoch in die Wohnung. Nach rund einer Stunde sind wir fertig. Kind2 glücklich, aber vor einer Burg aus Kartons. Dafür nehmen wir die leeren Kartons von den bisherigen Möbellieferungen wieder mit.
15:30 Die Ehefrau berichtet telefonisch, dass der Schädlingsbekämpfer gegen die wespenartigen Mitbewohner vorgerückt ist. "Zwei, drei Tage das Fenster nicht öffnen" lautet der Tipp. So weh mir der Schritt tut, nachdem der Stock bereits hörbar bis in den Gipskarton zur Wohnzimmerwand vorgerückt war, mussten wir handeln. Demnächst wird dann wohl jemand die Öffnung füllen müssen…
15:45 Kurzer Zwischenstop bei 'Zur Goldenen Möwe' – den Namen für Mecces kannte Kind3 noch nicht …
17:45 Wieder Daheim. Kind3 absetzen. Nach kurzem Toilettenstop den Transporter direkt wieder zu Sixt zurück bringen – mit ziemlich genau den 300 erlaubten Kilometern Mehr auf dem Tacho.
19:45 Wieder Zuhause. Auf die Couch fallen. Was mach ich mir denn zu Essen?
21:00 Es gab Ramen. Nebenher läuft NCIS: Origins und ich gehe durch den RSS-Reader, um meinen kleinen Newsletter für morgen früh zu schreiben. Ab damit ins Tool für den Versand …
23:00 Noch eine 45-Minuten-Hunderunde im Trockenen, dann mit Buch ins Bett.
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29. Juli 2025
Übergabetermin für die Wohnung der Tochter heute.
Es passiert. Das zweite Kind zieht tatsächlich aus.
Meine kleine Schulterfraktur machte die Planung des Umzugs ein bisschen komplizierter, aber am Ende passt es jetzt und so viel kommt sowieso nicht mit.
Dann wird es ruhiger hier. Und ich bekomme endlich ein Büro … der Fahrrad-Rollentrainer (für den ich bisher nie Platz hatte) ist bereits bestellt; und die Vorfreude auf ein eigenes Zimmer (meine Frau hat bereits seit Jahren ihr eigenes Büro) tilgt ein bisschen die Traurigkeit darüber, dass Kind 2 von 3 jetzt auch pflüge ist.
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28. Juli 2025
Ich habe neulich eine neue Hausärztin gewählt und meine Vorsorgeuntersuchung gemacht. Seitdem musste ich nicht noch einmal hin.
Dann hatte ich diesen lustigen Unfall vor einer Woche. Da fragte man im Krankenhaus, wer meine Hausärztin wäre – wegen der Nachbehandlung. Ich google also den Namen und finde ihn nicht. Stellt sich raus: Die Praxis ist geschlossen.
Und der Blick in meinen Kalender zeigt: "Neulich" war Anfang 2021.
Jedenfalls: Ich habe jetzt einen neuen Hausarzt.
Bin gespannt, ob unsere Beziehung intensiver wird. 😂
… weil, zur Vorsorgeuntersuchung brauche ich jetzt eigentlich ja erstmal nicht mehr, nachdem man im Krankenhaus Blut und Urin hoch und runter analysiert hat.
25. Juli 2025
Für Alles gibt es ein 1. Mal – gern auch mit 44 Jahren. Einen Knochenbruch zum Beispiel. Dafür bin ich jetzt ein cooler, echter Rennradfahrer.
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7. Juli 2025
Ich bin 44 und habe 2025 gelernt, weshalb Menschen Mallorca schön finden.
Das Mallorca jenseits des Ballermann. Das Mallorca der Sonne, des Sandstrandes, des klirrend blauen Meeres, der schroffen Felsen, ziehenden Zikaden und Schatten spendenden Pinien.
Ich werde sicherlich nochmal kommen.
Dann mit Fahrrad. Man(n) muss das Klischee ja leben.
Kann sein, dass der Eindruck ein bisschen beeinflusst ist.
Von der Tatsache, dass es der erster Urlaub war, den die Frau und ich allein gemeinsam verbracht haben (sieht man mal von einigen dreitägigen Städtetrips nach Barcelona, Berlin, Prag und Ludwigsburg in den letzten Jahren ab).
Vor den Kindern kein Geld, seit den Kindern immer mit diesen. Diesmal zu zweit. Zum ersten Mal kein Druck: Nicht das Hotel mit der besten Rutsche raussuchen. Nicht die nächste Attraktion suchen oder den Ausflug planen müssen, damit die Kids nicht gelangweilt im Zimmer liegen…
Statt dessen frei zu sein. Morgens entscheiden zu können, dass heute Pool-Tag ist und nicht mehr passiert, als faul Buchseite um Buchseite zu lesen und die drei Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. Oder Wandern zu gehen, ohne, dass jemand nach zwei Metern heult, meckert, bummelt.
Nicht falsch verstehen. Ich fand jeden Urlaub in den letzten 23 Jahren toll.
Wir waren in Frankreich, Schweden, Kroatien, Italien, Mexiko, …. Aber sich fallen lassen zu können und darliegend im süßen Schoß des Dionysos der Faulenzerei und Völlerei zu frönen, ach wie schön das war. Dreizehn Tage am Meer.
Kann sein, dass ich zwischendrin einmal die Frage stellte, wie lang unsere Geldreserven reichten, wenn wir jetzt einfach verlängerten.
Aber Zuhause warten Kinder, Hund und Termine.
Das sind Themen für später diese Woche. Bis dahin noch ein letztes Mal den Kopf in den Nacken legen, die Augen schließen und dem Rauschen des Meeres die ungeteilte Aufmerksamkeit widmen.