To celebrate the 40th Anniversary, HIGHLANDER is returning to cinemas on May 4th with a new collector’s edition 4K UHD and Blu-Ray available on June 29th
Scheint in Deutschland leider nur sehr wenige Kinos zu geben, die das mitmachen. Mal schauen, vlt. kommt die Tage ja noch etwas – für den Queen Soundtrack auf dicken Boxen würd' ich schon noch was ausgeben.
… und dann kommt irgendwann 2027 ja die Henry Cavill-Neuverfilmung des Unsterblichen.
Skoda hat eine Fahrrad-Klingel erfunden, die Noise Cancelling-Kopfhörer „durchbrechen“ kann – bei 750 Hz. Jetzt teilt man die eigenen Erkenntnisse und hofft, irgendwer greift es auf.
Ich finde die Aktion spannend.
Die Klingel ist riesig – wäre spannend, ob die jemand kleiner bekommt. Denn Noise Cancelling-Kopfhörer sind in der Kommunikation zwischen Radfahrern und Fußgängern tatsächlich ein massives Problem.
Ob wirklich was draus wird: Wer weiß.
Eine schöne kleine Werbeaktion ist es allemal, die Skodas Herkunft als Fahrradhersteller (wie Opel), sein Rad-Engagement und den eigenen strategischen Core "Simply Clever" unheimlich gut verknüpft – und mit Sinnhaftigkeit auflädt. Als Radfahrer, Auto-Fan und Marketing-Profi finde ich die Aktion echt cool.
Wir sollten uns jedenfalls mental auf die Katastrophe vorbereiten. Natürlich hoffe ich, dass uns ein Exit gelingt, dafür brauchen wir jedoch dringend Führungspersönlichkeiten, die in der Lage sind, Ängste und kurzfristiges Denken zu überwinden. Gerade an ihnen mangelt es zunehmend, fürchte ich.
Fünfundzwanzig wird das seit Tag 2 als K1 bezeichnete Kind heute.
Kann zwar nicht sein, weil ich unmöglich schon 45 sein kann, aber der Kalender erzählt etwas anderes.
Fünfundzwanzig.
Ende April 2006 zogen wir mit dem Fünfjährigen und seiner damals drei Monate alten Schwester (besser bekannt als K2) von Ludwigsburg nach Leipzig. Bedeutet, dass wir dann jetzt in ein paar Tagen auch bereits seit 20 Jahren in der Gegend hier leben.
Kann zwar nicht sein, weil ich unmöglich schon 45 sein kann, aber der Kalender erzählt etwas anderes.
Zeit, ey. Seltsames Konzept.
Kann sein, dass ich ein bisschen melancholisch bin.
Friedrich Merz und seine wirtschaftsnahen Kumpanen erklären gern, dass wir Deutschen zu faul und zu krank sind. Selbst Lars Klingbeil stimmt jetzt mit ein und meint, die Deutschen seien zu mehr Opfern bereit. Ich hab' kurz mal mich als deutsche Kartoffel gefragt und – naja, wie soll ich sagen –: nein.
Weil, das Ding ist: Wir opfern schon.
Wir leisten Überstunden, versuchen all den Ansprüchen von Gleichberechtigung, Aufmerksamkeit, und dieser Work-Life-Balance gerecht zu werden – und sehen gleichzeitig, wie alles teurer wird, Faschos Wahlen gewinnen, wir in Kriege und Krisen taumeln.
Mehr Opfer bringen. Aber was denn noch?
„Wir werden mehr arbeiten müssen“, sagt Klingbeil und wiederholt damit eine Phrase von Friedrich Merz.
Ich frage mich auf diese Floskel immer: Wieso – für was oder wen eigentlich?
Wir sind zu faul. Zu krank. Und sollen uns mal anstrengen.
Merz und Klingbeil klingen wie der neue, freshe CEO einer Firma.
Das Problem ist nicht das wollen, Lieber Friedrich, Lieber Lars.
Interview mit der Hausärztin Maren Sommer in der ZEIT (Geschenklink):
Wir haben regelmäßig Studentinnen und Studenten bei uns für ein Praktikum. Alle, wirklich alle, sind erstaunt, wie viele Patienten psychisch krank sind. Das wird völlig unterschätzt. Und es fängt schon damit an, wie müde die Menschen momentan sind. Frauen, Männer, Junge, Alte – alle sind ständig müde. Obwohl sie genug schlafen und sich recht gesund ernähren. Gefühlt sagen mir das am Tag drei Patienten. Eine junge Mutter – zwei Kinder, Vollzeitjob – erzählte neulich, dass sie nachmittags manchmal am Rechner kurz einnicke. So erledigt sei sie.
Das Problem ist das Können.
Abgesehen von der tatsächlichen, wirtschaftlichen Gegebenheit (ob die Mehrarbeit überhaupt sinnvoll ist) sind wir schlichtweg an einem Punkt, an dem die Gesellschaft unter dem Druck des Wirtschaftssystems und der Multikrisen zerbröckelt.
Wir zerreiben an den Ansprüchen, dem Druck, den Problemen (die wir als Einzelne nicht mehr überblicken oder gar lösen können – und bei deren Lösung wir auch den internationalen Partnern nicht mehr vertrauen, weil wir jeden Tag sehen wie Trump, Putin und selbst Europas Uneinheit dieses Vertrauen zerstören).
Statt aber über Konzepte zu sprechen, die nicht das System, sondern den Menschen entlasten (liebe CDU, liebe SPD), reden wir über noch mehr Druck: weniger Sozialleistungen, mehr Eigenleistung im Krankheitsfall, mehr Arbeit, …
Von sozialer Politik haben wir uns verabschiedet.
Die CDU führt Debatten über Deutschland, wie über ein Unternehmen: Wer keine Leistung bringt, fliegt.
Zurück auf den Mond: Nach 50 Jahren startet morgen erstmals wieder eine bemannte Mission in Richtung Mond. Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen sollen einmal um den Mond und zurück - es ist die Vorbereitung, um 2028 tatsächlich wieder Menschen auf den Trabanten zu schicken. 🤞
In FunFacts (auf YouTube) ordnen wechselnde prominente Hosts das politische Weltgeschehen viermal in der Woche „aus einer konsequent aktivistischen und linken Perspektive“ humoristisch ein. /via DWDL