Hitzewelle? Egal. (🎁-Artikel)
Aber Menschen sind einfach tragisch gut darin, sich an den Folgen von Problemen zu verkämpfen, statt deren Ursachen anzugehen.
Hitzewelle? Egal. (🎁-Artikel)
Aber Menschen sind einfach tragisch gut darin, sich an den Folgen von Problemen zu verkämpfen, statt deren Ursachen anzugehen.
Frisch gemalert (hier im Blog) … Aller paar Jahre mal notwendig. Hier und da hängt noch Kreppband und es riecht etwas. Aber im Großen und Ganzen eigentlich okay.
Keine Angst. Keine Angst. Keine. Angst. (Explizit ruft Danger Dan sicherlich nicht zu Gewalt auf, aber allein „den Elefant ungenannt im Raum stehen” zu lassen macht die implizite Gewalt schon durchaus klar.) Trotzdem. Keine Angst. (Wobei ich glaube, dass Angst allgemein kleiner ist als Bequemlichkeit.)
Während die Familie irgendwo in Mittel-Italien vergnügt im Pool spielt, lese ich – daneben sitzend – düstere Artikel über den Niedergang von Kultur, Heimatland und Arbeitswelt … Jeder hat so seine Hobbys.
Luna Möbius meint, man müsse das „Ostdeutsch“ reclaimen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich darauf Lust habe …
ZEIT (Geschenklink) — Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt gewinnen, die Merz-Regierung wird das nicht verhindern. Uns sollte klar sein, was das bedeutet: Der Widerstand muss aus der Mitte kommen. Ein Essay.
Browser-Tabs zu KI
The fanfiction community is at war with AI — and itself, The Verge
Readers are scrambling to develop ways to detect whether generative AI was used to write fanworks. The results are questionable.
Die Linke braucht eine eigene Zukunftsvision für KI, Jacobin
Das Verhältnis der Linken zu Künstlicher Intelligenz ist geprägt von Misstrauen. Doch sie muss kein Slop-Generator, Arbeitsplatzvernichter und Instrument der Tech-Oligarchen bleiben, sondern könnte auch befreiend wirken.
AI-native startups hire fewer juniors and more elites, Harvard study finds, TNW
New research shows the firms built around AI are smaller, flatter, and stacked with senior talent from elite schools, and that the career ladder’s bottom rung is the casualty
Dazu passend:
How to help knowledge workers who lose their jobs to AI, Platformers
AI Job Grief: The Unnamed Psychological Crisis Hitting Tech Workers, Jack Maquire
KI frisst Einstiegsjobs: Warum Absolventen kaum noch Stellen finden, Telepolis
… wird auf jeden Fall noch lustig. Ich schrieb schon im November: Weil KI schon jetzt all die Junioren-Jobs wegfrißt, wird es irgendwann einen Mangel an Mid- und High-Level-Experten geben. Das ist wie in Mathe: Wenn du das 1×1 nicht lernst, dann wirst du irgendwann ein Problem haben …
Danke, Erfurt.
Am Wochenende waren rund 31.000 Menschen aus ganz Deutschland in der Landeshauptstadt meines Heimat-Bundeslandes, um gegen den AfD Parteitag zu demonstrieren.
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
Pünktlich zum Start der Tour de France (die ich ja langweiliger finde, als das derzeitige Race Across Germany, das startende Bright Midnight und bevorstehende TCR – alles Ultracycling Events) schreibt die ZEIT einen kleinen Artikel: Diese Nahrungsergänzungsmittel helfen Radsportlern (Geschenklink).
Darin nimmt man einmal die meistgenutzten Dinge unter die Lupe, die im Radsport-Bereich so hipp sind: Carbs (Kohlenhydrate), Koffein, Kreatin, Beta-Alanin, Natron und Nitrat.
Was nutze ich eigentlich so?
Kohlenhydrate sind der Treibstoff auf Touren schlechthin.
Sie sorgen dafür, dass das Motor läuft. Ich komme mit 80g auch über lange Ausfahrten super hin. Statt teurer Gels und Co. mische ich mir meine Verpflegung selbst: 44 g Maltodextrin + 36 g Fructose + ~1 g Salz ins Wasser, fertig. Die 80g pro Stunde. Damit kann ich dann wirklich quasi unendlich fahren.
Koffein gehört per Kaffee in meinen Alltag, ob das wirklich einen Effekt hätte – wohl nur, wenn ich mich müde fühle. Bisher habe ich aber keine Erfahrung gemacht.
Kreatin nehme ich tatsächlich seit einiger Zeit – 5 Gramm pro Tag. Und stelle zumindest subjektiv fest, dass mir kurze, rasche Antritte seitdem leichter fallen.
Beta-Alanin und Natron … nein. Der ZEIT Artikel verbannt die zwei Dinge eher in das „wenn man noch zwei Prozent Leistung rauskitzeln will“-Lager.
Nitrat – in Form von Sauerkirsch- oder Rote Beete-Saft – ist der neue Hype im Radsport-Game. Die ZEIT schreibt: Hobby-Radfahrer, zeigten Studien, profitieren mehr vom Rote-Beete-Saft als Profis. Scheint, als hätte ich da noch was für die Liste. 😂
»Die meisten Hobby-Radfahrer haben mehr davon, Training, Schlaf und die sonstige Ernährung zu verbessern«, zitiert die ZEIT den Ernährungsberater Podlogar. Und ich würde zustimmen, außer beim Thema Kohlenhydrate. Wer auf eine Tour über mehr als zwei Stunden geht ohne einen Blick auf die zu werfen, macht sich das Leben selbst unnötig schwerer.
Neben den fett gedruckten Sachen oben nehme ich zudem noch zu mir:
Kollagen I und II – weniger für meine Haut als für Knorbel (dafür das Kollagen II). Die wissenschaftliche Evidenz ist uneins, soweit ich das lese. Aber ich bilde mir zumindest ein, dass es einen kleinen Effekt auf meine Knie hat.
Zudem – natürlich – Proteinpulver. Nicht täglich, aber vor allem nach sportlichen Belastungen. Soweit ich es überblicke sind Proteine grundsätzlich nicht falsch, ich nutze das Pulver vor allem nach dem Training (also nicht täglich) und habe den Eindruck, es hilft mir Muskelkater zu vermeiden.
Insgesamt habe ich den Eindruck, dass Nahrungsergänzungsmittel in den letzten Jahren massiv den Werbedruck anziehen. Das Versprechen, mit 15 Pillen am Tag dem Ziel des langen gesunden Lebens nahe zu sein, zieht.
Man sollte dabei hinterfragen. Was schadet, was hilft, wo kann man überdosieren. Ich habe mich mit den Dingen, die ich einwerfe recht lang beschäftigt. Vitamin D oder anderes nehme ich beispielsweise absichtlich nicht. Im Herbst geht es sowieso mal zum Hausarzt um das große Blutbild mit Markern zu Gesundheit, Prostata und Co. zu machen. Und dann schauen wir mal, ob ich vielleicht doch noch Testosteron, Zink, Magnesium, Vitamin D oder sonstwas brauche um im Alter durch den Tag zu kommen…