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14. Januar 2026

Durrr ChatGPT (YouTube Direktlink) … rawness ist das Ding 2026. Erinnert mich aus irgendeinem Grund an die Anfangstage im Web. 😂

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6. Januar 2026

Von der Roboter-Zukunft

Humanoide Roboter sind der nächste heiße Scheiß. Physische KI auf vielen Beinen, die uns überrennt – Entschuldigung, helfen soll. Boston Dynamics hat jetzt den neuen Atlas vorgestellt. Und wir sollten uns schleunigst um Regeln kümmern.

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4. Januar 2026

Die Zeit der abstrakten “Netzpolitik” ist vorbei. Digitalisierungspolitik ist 2025 vor allem Geopolitik. Die USA sehen dabei für Plattformen, Cloud und den KI-Stack. China für seltene Erde und die tiefe Integration von Industrie und KI. Und Europa steht schwach dazwischen als Regulierer und Abhängiger. – Johannes Kuhn

4. Januar, 10:19 Uhr ↦

1. Januar 2026

23. Dezember 2025

Wie Star Trek uns vor dem KI-Slop warnt

tl;dr: KI mal wieder … und Star Trek. Lose Gedanken, ein Video und nicht ein einziger Angriff.

Star Trek ist eine höchst analoge Science-Fiction-Serie, die im Herzen sogar Anti-Tech ist: Computer sind nicht vertrauenswürdig, die Gesellschaft findet Schönes in Rückgriffen auf das 19. und 18. Jahrhundert. In modernen Trek-Serien tritt KI stets als Gegner auf. Und 'gut' ist eigentlich nur eine künstliche Lebensform: Data.

Schon in der originalen Serie sind Computer für den Stillstand von Kulturen verantwortlich. Und als ein Computer namens M5 die Steuerung der Enterprise übernehmen soll, befindet Captain Kirk: „Das Ding ist falsch.“ Gefühl und Echtheit geht in Trek immer vor. In Der Next-Generation-Episode 'Booby Trap' philosophieren Picard und Riker, ob man dem Computer wirklich die Steuerung des Schiffs überlassen könne. Und in Discovery will eine KI die Kontrolle über alles übernehmen.

Star Trek zeigt uns in seiner Technik-Feindlichkeit eigentlich, dass Computer exzellente Diener, aber furchtbare Herren sind.
In seinem Video 'How Star Trek Predicted AI Slop' schlägt Rowan J Coleman einen hervorragenden Bogen. Trek, so Coleman, hätte den KI-Slop vorhergesagt – in gewisser Weise. Denn nicht die KI als solche ist schlecht. Sondern die menschliche Versuchung, den Wert der Arbeit durch die Bequemlichkeit der Maschine zu ersetzen. Wie in Trek sollten wir uns daran erinnern: Nur weil eine Maschine etwas effizienter machen kann, ist das Ergebnis nicht zwangsläufig besser.

Das liegt auch daran, dass (generative) Algorithmen auf Daten der Vergangenheit beruhen. Sie können deshalb nur recyclen, nicht neu schaffen. Hätte eine KI in den 1960er etwas wie Star Trek erschaffen können? Echte Innovation entsteht durch Reibung und Visionen, die über das Bestehende hinausgehen. Kunst entsteht durch den Prozess, durch Disziplin und das Überwinden von Widerständen. Wer nur das fertige Produkt will, ohne die Arbeit zu investieren, produziert am Ende nur „Slop“.

Coleman formuliert damit ein bisschen das, was ich stets bei Diskussionen insbesondere um generative KI fühle.
Ja, sie kann dir Arbeit abnehmen. Aber KUNST oder LEBEN ist das Ergebnis eines Prompts deshalb für mich nicht.

Und bevor wir hier wieder am Thema vorbeidiskutieren: Soll jede:r halten, wie er mag. Wer bin ich, etwas verbieten zu wollen. In meinem beruflichen Alltag setze ich LLMs ausführlich ein, um mir Arbeit abzunehmen – das Erschaffen aber lasse ich mir nicht aus der Hand nehmen. Und wenn es um meine Freizeit geht, dann lese ich Dinge absichtlich – und selbst. Dann halt ich es schon seit geraumer Zeit mit einem Gedanken, den Geoff Graham neulich treffend formulierte:

If you’re not gonna bother writing it yourself, I ain’t gonna bother reading it myself.

KI kann vielleicht Kunst erschaffen. Kultur erschaffen aber nur Menschen.

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14. Dezember 2025

Re: Marketing für KIs

Konstantin schätzt, das Marketing-Webseiten künftig nur noch für LLMs und nicht mehr für Menschen gemacht werden. Und ich sag' mal so: Aus meinem Job ergibt sich, dass das keine Schätzung ist.

Die Nutzung von Google, das Anklicken von Links, das Lesen von Inhalten geht massiv zurück. Wir fragen zunehmend KI um Antworten oder Zusammenfassungen zu erhalten – ob das gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt. Aber natürlich ergibt sich für Firmen daraus die Frage, wie man Inhalte nicht primär für Nutzer:innen, sondern KIs aufbereitet. Wie erstelle ich Inhalte, damit die KI-Zusammenfassung von Google die richtige Antwort gibt – oder die Vibe-Unterhaltung mit ChatGPT auf die Frage: "Was könnte ich denn machen, um Freude zu empfinden" die Antwort "Kauf dir 'n BMW" raushaut …

Ich hoffe ja, dass 2026 ein bisschen das Revival von menschlichem Content sein wird. Von dem, dass wir den Entstehungsprozess eines Produkts wieder etwas mehr wertschätzen. Aber für all die Sachen, auf die wir eine schnelle Antwort wollen, oder die uns aufwändige Vergleichsrecherchen im Internet abnehmen können, werden wir zur KI greifen. Und das ist legitim, irgendwie. Und genau deshalb sitzen da in Verlagen und Unternehmen gerade überall Menschen und fragen sich: Wie kommen wir auf reddit, und was nützt mir eine schöne Website, wenn der Bot die Daten falsch interpretiert oder nicht lesen kann? Felix hat über den Komplex von Maschinenverständnis gerade auch einen lesenswerten Ausflug veröffentlicht.

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13. Dezember 2025

12. Dezember 2025

RSL will Lizenzen für Inhalte maschinenlesbar machen

RSL Really Simple Licensing ist ein neuer, offener 'Industriestandard' (nicht vom W3C reguliert bisher). Basierend auf RSS soll der maschienenlesbare Lizenzvereinbarungen ausweisen, um so bspw. KI-Unternehmen zeigen zu können, wie sie Inhalte nutzen dürfen.

Bisher konnte man über die robots.txt nur auszeichen, ob etwas genutzt werden darf. Wie auch die robots.txt kann RSL keinen Bot aussperren; weil aber bspw. auch Cloudflare und Akamai sich dem neuen Standard zuwenden, gäbe es die Möglichkeit über die Anbieter.

Ein spannender Ansatz; interessant wird es, wenn man im Grunde auf Basis der RSL-Auszeichnung tatsächlich eine Forderung durchsetzen kann, sofern Anbieter wie OpenAI und Co. sich über die darin definierte Lizenz setzen würden. /via

Vom W3C selbst gibt es bisher ein Text and Data Mining Reservation Protocol (TDMRep) – hier kann im JSON Format im Grunde mitgeteilt werden, ob Rechte reserviert sind. RSL hat zum Start aber mit breiter Verlags- und Server-Anbieterfront wohl die besseren Chancen.

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8. Dezember 2025

Die KI nimmt Jobs weg, nur nicht meinen.

Fast die Hälfte der Befragten sieht hierzulande zwar Jobs durch künstliche Intelligenz gefährdet. Gleichzeitig sind mehr als zwei Drittel der Befragten weder um ihren heutigen Arbeitsplatz (78 Prozent) noch um ihre zukünftige Karriere (71 Prozent) sonderlich besorgt.

Eine neue YouGov-Studie zeigt, dass Deutsche die KI wenig nutzen, jedoch meinen sich auszukennen und dann doch einen recht guten, differenzierten Blick auf Gefahren in Job, Gesellschaft und Medien haben. Spannend.

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27. November 2025

UberBlogr und die KI

Eigentlich. Eigentlich war die Phase meiner kritischen KI-Rants ja beendet. Aber ich muss das Thema kurz nochmal aufmachen. Sorry. Denn: Hendrik fiel auf, dass ein neueres Mitglied im UberBlogr Webring kein persönliches Blog, sondern ein KI-generiertes war.

Nun hatte ich ja erst vor ein paar Tagen das Thema, ob man wirklich KI in einem persönlichen Blog benötigt. Und während ich es nicht mag, kann ich akzeptieren, dass Mitglieder im Webring Large Language Modelle als Hilfe in ihrem Blog einsetzen.

Was ich allerdings nicht akzeptieren mag, sind vollständig von der KI generierte Blogs. Und noch weniger, wenn sie sich als Mensch ausgeben. Nur im Impressum stand dann winzig, dass das hier alles zwar 'fachlich' okay sei, aber eben das Drumherum nur ausgedacht.

Die Frage ist natürlich: Wie weit darf eine Spielwiese Spiel sein. Und am Ende macht es die Frage auf, ob ein gänzlich fiktionales Blog grundsätzlich okay ist im Ring, oder ob die Grenze KI ist – und zu welchem Grad?

Ich habe UberBlogr gegründet, weil ich es einfach machen wollte in einem Netz voller geschlossener Plattformen und abnehmender Sichtbarkeit einen Platz zu schaffen, in dem persönliche Blogs ein bisschen Sichtbarkeit und Vernetzung erfahren. Ich würde gern vermeiden, dass dabei Inhalte repräsentiert werden, die als 'AI Slop' zunehmend das Internet vermüllen, statt ihm menschliche Kreativität hinzuzufügen – das, was für mich immer der spannendste Aspekt des alten Internets ausmachte.

Die Kommentare sind offen.

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