Ein Montag.
Wird wahrscheinlich der langweiligste Tag der Woche, wenn ich mir meinen Kalender so anschaue – aber man sucht sich das ja nicht aus.
08:00 Wecker. Aufstehen. Fertig machen. Frühstück (wie immer Porridge) für mich und den Hund.
09:00 An den Arbeitsrechner. Der entscheidet sich erst einmal für das vollständige Update-Programm: MacOS, Microsoft, alles runderneuert. Nebenher Frau Brüllens Japan-Tagebuch lesen (Reiseauftakt). Mails beantworten.
10:00 Die Unterlagen zum neuen Kunden-Projekt kommen per Mail – fix noch einmal durchscrollen, ablegen, ToDos erstellen … das Licht der Welt wird es erst in über neun Monaten erblicken, in den nächsten Monaten ist also noch ein wenig was zu tun.
10:30 Das erste Meeting der Woche. Hoch die Hände. Nebenher das Nachtlager aus‘m Büro räumen, das Tochter & Freund am Wochenende hinterlassen haben. 😄 Danach mit Chill im Ohr weiter am Media-Playbook für den Kunden basteln – Claude hat mit den Grundlagen gut vorgelegt in den letzten Tagen, der Rest ist Handarbeit.
13:00 Hunderunde. Weil das Wetter wunderbar herbstlich & warm ist will ich eigentlich ein bisschen länger gehen – am Wegpunkt, der unsere mittlere und große Runde trennt, entscheidet sich Lord Wauzewuff aber für die kürzere Variante und lässt sich auch nicht umstimmen. Scheint, ihm ist zu warm. Haken Dran auf den Ohren.
13:30 Zum Mittag gibt es Spätzle mit ein bisschen Ei und die zwei restlichen Stück Thunfisch-Pizza der Frau. Nebenher YouTube (das ich seit ein paar Tagen hier mitlogge … schlimm, wenn man das so mal überblickt). Ich komme zudem endlich dazu, den tollen Text bei Draussen nur Kännchen zu lesen und schreibe eine kurze, verzweifelte Replik.
14:30 Weiterarbeiten. Irgendwann kommt das Kind3 (das einzige, das noch Zuhause wohnt) heim. Kurzer Austausch zwischen Kind, Frau und mir.
17:00 Ab zum Clubride des Radvereins. Eine Runde mit den Mädels und Jungs – draussen Sonne und 21 Grad, die Beine fühlen sich müde an, aber das Wetter ist einfach zu sensationell, als dass ich es nicht mitnehmen müsste. Insgesamt sind am Ende 79 Kilometer in den Beinen – davon die Hälfte an der Spitze der Gruppe; und es lief einfach wunderbar rund. Am Ende ein gemütliches Radler in der Gruppe, kurz beim Burger King vorbei und mit dem Zug nach Hause.

21:15 Wieder Zuhause. Kurz die Wochenplanung mit der Frau bereden. Sohn, sie und ich müssen am Mittwoch jeweils getrennt nach Berlin … 😂 Zweimal Zug, einmal Auto. Rückreise für Sohn und mich per Auto am Mittwoch Abend. Danach unter die Dusche. Um 21:45 mit dem Hund raus. Sunday Sundae auf den Ohren.
22:20 „Höhle der Löwen“ auf VOX neu auf den Fernseher. Newsletter schreiben. Diesen Beitrag (den ich den ganzen Tag schon nebenbei schreibe) freischalten. Noch eine Stunde Arbeit nachholen.
Gegen 00:00 werde ich im Bett verschwunden sein, kurz noch ein paar Seiten im aktuellen Buch („Die Straße“ von Cormac McCarthy) lesend.
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