Notiz: Tag 34 nach der Schlüsselbein-OP zum ersten Mal heute kein einziges Zwicken mehr in der Schulter.
Gebrochen am 19.7, OP am 20.7.
Den Arm normal zu bewegen, traue ich mich schon seit der ersten Physio-Stunde 11 Tage nach der OP wieder – vorher war ich mir nicht sicher, was ich darf. Aber nachdem mein Physiotherapeut meinte: „Es ist alles repariert, nur nicht geheilt“ bewege ich Arm und Schulter normal und schone wenig. Die Belastung lasse ich jeden Tag ein wenig mehr zu – auch, wenn ich schwere Dinge eher mit Links nehme als mit meinen bevorzugten Rechten.
Auf dem Radtrainer zuhause sitze ich schon seit über 2 Wochen wieder. In den letzten drei Tagen gehe ich durchaus auch wieder ohne Zurückhaltung aus dem Sattel, um auf Sektoren in Zwift auf höhere Wattzahlen zu kommen.
Insgesamt fühlt sich alles okay an. Unterhalb des Schlüsselbeins ist’s noch ein wenig taub – so als wäre die Stelle eingeschlafen –, aber am Ende ist das eine Gegend am Körper, an der ich mich selten so berühre, dass ich ein "Gefühl" da vermissen würde.
Die Narbe anzufassen ist psychisch noch immer seltsam – fühlt sich in meinem Kopf komisch an; so als müsste ich besonders vorsichtig sein, was natürlich Quatsch ist. Der Verheilstatus ist gut; mein Physio ist glücklich mit dem Verlauf. Noch zwei Sitzungen in der kommenden Woche.
Ansonsten fühlt sich alles soweit top an. Derzeit ist das Fahrrad noch beim Canyon-Spezialisten vor Ort in Behandlung; ich warte auf den Kostenvoranschlag für die notwendige Reparatur … Insgesamt noch zwei Wochen, dann würde ich mich schon gern wieder in der richtigen Welt aufs Rad setzen …
Das neue Handelsabkommen zwischen Europa und den USA könnte die riesigen Pick-Up-Trucks auch nach Deutschland bringen, orakelt der SPIEGEL. Es gibt Gründe, wieso das Szenario unwahrscheinlich bliebt …
Finanzminister Lars Klingbeil denkt über eine Steuer für hohe Einkommen und Vermögenswerte nach. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann findet allein die Diskussion darüber „überflüssig wie ein Kropf“ … er diskutiert mit Chef Merz lieber weiter über die Kürzung von Bürgergeld und Sozialleistungen.
Auf welche Regeln sollte ich beim Einsatz von KI im persönlichen Alltag eigentlich achten? Hier sind ein paar Regeln, Gedanken und Hinweise für den täglichen Umgang mit ChatGPT, Claude und Co.
Die Tech-Newsseite Golem leidet heute unter leichtem Schluckauf, denn nach gefühlt tausend Jahren verpasst man sich ein neues Layout. Nachdem seit Jahren ein schwammiges Logo über der Seite sitzt, sag' ich mal: Willkommen in 2025.
Ein neues Star Trek: Voyager-Konsolenspiel hatte ich für 2025 jetzt nicht auf dem Zettel. Aber genau das haben Daedalic Entertainment und das Hamburger Entwicklerstudio Game Xcite jetzt angekündigt.
Daran, ein richtig erfolgreiches Star Trek-Spiel zu mache, haben sich in den letzten Jahrzehnten ja immer wieder ein paar Studios – zuletzt fand ich Resurgence ganz gelungen; würde mir aber ein bisschen mehr Mix aus Strategie und Casual wünschen … Mal schauen, das Grundkonzept von Star Trek Voyager - Across the Unknown sieht eigentlich ganz spannend aus.
Das Spiel kommt aus Deutschland, wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Einen Erscheinungstermin gibt es trotz Trailers auf der Gamescom noch nicht.
Adrian Friggeri joggt nicht nur seit zehn Jahren jeden einzelnen Tag, sondern loggt alle Daten dieser Läufe auch. Auf seiner Website kann man durch 10 Laufjahre stöbern – beeindruckend.
Während ich auf Instagram Carporn poste, weil mein Rennrad und ich auf die Heilung meiner Clavicula warten, kann man sich hier auf Bikepacking Cyclingporn (Teil 2) anschauen – von Rädern, mit denen Menschen das wahnsinnige Silk Road Mountain Race in Kirgisistan absolvieren. Der von mir verfolgte Daniel Gottschalk musste das Rennen bereits aufgeben, weil er höhenkrank wurde – das Rennen sammelt auf 1.924 Kilometern über 30.000 Höhenmeter und geht mehrfach auf 4.000er Berge hoch. /via Dirk, womit wir eine Linkschleife bauen
Charles Rettinghaus und Detlef Bierstedt treffen sich in der aktuellen Ausgabe des Podcasts Hollywoodgeflüster (YouTube). Darin blickt Bierstedt nicht nur auf sein Wirken zurück, sondern erklärt auch, warum er keine Synchronisationen mehr macht & wie sich das Geschäft der Synchronisation in Deutschland verändert hat.
Und ich gebe zu, das ist auch spannend, weil Rettinghaus unter anderem Geordi aus Star Trek: The Next Generation (TNG) seine Stimme gibt. Während Bierstedt über Jahrzehnte die Stimme von George Clooney und Jonathan Frakes – Riker aus Star Trek TNG – war.
Ich erinnere mich, Bierstedt einmal auf einer kleinen Fanveranstaltung in Dresden getroffen zu haben. Das muss irgendwann um 1998 gewesen sein – als bereits feststand, dass er in Star Trek: Der Aufstand nicht mehr Frakes sprechen würde. Es ging ums Geld, und ich erinnere mich an einen sehr sympathischen Typ der damals – wie auch heute im Podcast hörbar – eine Überzeugung vor sich her trug. Und der auch treu blieb. Eine kleine Anekdote um einen synchronisierten Trailer und Film im Podcast macht das mehr als deutlich.
Eine schöne kleine Stunde, die Einblicke in den Wandel des Geschäfts hier in Deutschland gibt – nicht nur für Trek-Fans zu empfehlen.