Ein Arbeits-Update (muss auch mal sein): Nach einem erfolgreichen Pitch sichert sich Liganova Mash! den globalen Social Media-Etat von BMW und MINI. Und ich freue mich, ein Teil dieses Erfolgs und der weitergehenden Arbeit sein zu dürfen.
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Vier Nachrichten aus einer Woche, und alle werfen dieselbe Frage auf: Wie viel Macht sollte ein – vor allem nicht demokratisch oder politisch legitimierter – Mensch eigentlich haben?
Diesen Text habe ich für die Montags-Ausgabe meines Newsletter Social Media Morgen (SMM) geschrieben. Ich finde ihn hier jedoch besser aufgehoben.
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Alice Schwarzer ist beleidigt. Darüber, dass Menschen ihre Äußerungen der letzten Jahre als grenzwertig empfinden, weil Alice offenbar die weibliche Version eines alten weißen Mannes geworden ist.
Und weil Alice beleidigt ist, stellt sie ihre EMMA jetzt ein.
Vielleicht 10 Jahre zu spät, um noch ruhmreich zu gehen. Und 10 Jahre zu früh, um nicht beleidigt zu wirken.
Ans Ruder hat sie bei EMMA nie jefraund anderes gelassen.
Zuletzt sei Emma das „weltweit letzte und einzige professionelle Publikumsmagazin am Kiosk in Feministinnenhand“ gewesen, sagt Schwarzer. Da klingt sie wieder durch, die alte Frau. Weil sie Profession herabwürdigt, Print über alles erhebt und verklärt, dass Feminismus heute nicht mehr rein weiblich ist.
Wer die EMMA wirklich vermissen mag, der kann sie ja hier einmal umschauen – alle anderen übrigens auch –, um tolle feministische Print- und Online-Medien zu entdecken, die im heute und morgen Zuhause sind, statt im Schwarzer‘schen gestern.
UPDATE Damit ich mir hier nicht vorwerfen lassen muss, dass nur ich als alter, weisser Mann (der ich definitiv bin) den Abgesang auf die EMMA mache: Warum „Emma“ dem Feminismus zuletzt mehr schadete als nutzte von Carolina Schwarz in der taz.
Eine gewisse Häme habe ich übrigens keinesfalls gegenüber dem Feminismus oder der EMMA, sondern einzig und allein gegen die letzten peinlichen Auftritte von Alice Schwarzer. Darüber hinaus halte ich den feministischen Kampf nicht für beendet – im Gegenteil. Eine neue, laute „EMMA“ ist heute nicht weniger wichtig als vor 50 Jahren.
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Streaming, Presse, Software – die Zeiten, in denen das Netz „kostenlos“ war, sind schon länger vorbei. Ich bin in der priveligierten Situation, dass ich mir um „Kleinvieh“-Abos keinen Kopf machen muss, weshalb ich hier und da durchaus ein Abo lasse.
Aber man kennt es natürlich: „Kleinvieh macht auch Mist”, pflegte Papa zu sagen. Und so erwächst bei mir aus „ein paar Abos” monatlich durchaus ein nennenswerter Betrag. Zeit, den Stall auszumisten.
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Krankenkassen dürfen Daten von Versicherten auswerten, um individuelle Gesundheitsrisiken zu erkennen. Dem kann man widersprechen. Mike Kuketz erklärt, wie es geht.