9. März 2026
Toller kleiner Bericht bei Roman über seinen 55 Kilometer 'Mammutmarsch' in Leipzig.
Lustigerweise waren die Frau und ich gestern mit dem Hund 10 Kilometer am anderen Ende um einen See bummeln und streiften das Thema in unserer Unterhaltung – ohne zu wissen, dass 20 Kilometer entfernt tatsächlich Hunderte gerade die Strecken von 30, 42 und 55 Kilometer laufen.
Ich will sowas ja durchaus mal wagen – ob es jetzt eine Veranstaltung ist oder einfach so, mal dahingestellt. Mir kommen 20 Kilometer schlichtweg nicht viel vor (sind wir bspw. auch schon durch Rom gelaufen), und 30 Kilometer lese ich in Wanderbüchern immer als Tageswert im Langstreckenwandern … Sollte also irgendwie selbst aus dem Kalten möglich sein (gegeben, dass ich sowieso täglich mit dem Hund unterwegs bin).
Mit dem Rad habe ich mir für dieses Jahr mal eine 400 Kilometer-Strecke an einem Tag ausgesucht (310 km in einer Nacht habe ich schon gemacht). Und vielleicht traue ich mich im Herbst dann einfach mal an die 30 Kilometer per pedes …
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4. September 2025
Stefano Domenicali, der Chef der Formel 1, will einmal mehr die Rennwochenenden ändern: Mehr Sprintrennen, kürzere Hauptrennen. Dabei zieht er die falschen Schlüsse …
Ich finde die Sprintrennen massiv langweilig und sinnbefreit. Weil es um nichts geht. Weil niemand etwas riskieren kann – am Sonntag gibt es mehr Punkte und niemand will sich das Auto kaputt fahren.
Zudem verkürzt ein Sprint-Wochenende die Trainingszeit der Teams und Fahrer. Domenicali argumentiert, die Zuschauer bräuchten die Freien Trainings nicht. Er vergisst dabei die Fahrer und Teams. Wie sehr die diese Trainings benötigen, sieht man an jedem Sprint-Wochenende. Zudem nimmt er auf diese Weise vor allem neuen Fahrern wieder Trainingszeit ab – ohne Testfahrten mit erneut gerafften Wochenenden haben es Neueinsteiger und Teams noch schwerer, sich weiterzuentwickeln.
Für mich als Zuschauer sind Sprint-Wochenenden zudem stressig. Alles geht bereits Freitag los; ich bin das ganze Wochenende über gebunden. Klar, Domenicali gefällt es, wenn ich 22 Wochenenden lang zwei Tage Formel 1 schaue. Meiner Familie und meiner Sportstatistik weniger …
Natürlich gibt es auch in der MotoGP und DTM zwei Rennen pro Wochenende. Es gibt aber auch einen Grund, weshalb ich die beiden Serien nicht verfolge …
Und dann will Domenicali Rennen kürzen.
Sein Argument: Es schauen viel mehr Menschen die Zusammenfassungen auf YouTube, als die Rennen im TV.
Das ist mal ein Riesenargument und ein typisches Beispiel für falsche Schlussfolgerungen im Management. Gerade die 70 Runden haben ihren Reiz – im letzten Rennen entfaltete sich das Drama erst aufgrund der Rennlänge. Niemand würde auf die Idee kommen, ein 24-Stunden-Rennen kürzen zu wollen, weil die Zuschauer nicht die 24 Stunden durchschauen … Domenicali vergisst, dass das Rennen nicht nur am TV-Bildschirm stattfindet. Er vergisst, dass es in Ländern wie Deutschland 35 Euro kostet, die Formel 1 zu verfolgen. Er vergisst, dass nicht jede:r an jedem Sonntag vor dem Fernseher sitzen kann …
Dass die Höhepunkte auf YouTube so oft angeschaut werden, ist eher eine Bestätigung für den Erfolg der Formel 1, als dafür, dass man das Format umbauen sollte.
Ich verfolge die Formel 1 seit drei Jahrzehnten. Ich heule den V10-Motoren nicht nach. Ich finde jede Saison spannend. Sollten sich die Ideen von Domenicali aber wirklich durchsetzen, bin ich, glaube ich, raus – das sind Entwicklungen, die für mich leider in die falsche Richtung gehen …
Meine Diskussion darum auch auf Threads.
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25. August 2025
Wie lang trägst du deine Schuhe? Ich meine offenkundig viel zu lang – wie ich jetzt erst feststelle. Denn die Lebensdauer von Schuhen ist kürzer, als ich gedacht hätte …
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24. August 2025
Notiz: Tag 34 nach der Schlüsselbein-OP zum ersten Mal heute kein einziges Zwicken mehr in der Schulter.
Gebrochen am 19.7, OP am 20.7.
Den Arm normal zu bewegen, traue ich mich schon seit der ersten Physio-Stunde 11 Tage nach der OP wieder – vorher war ich mir nicht sicher, was ich darf. Aber nachdem mein Physiotherapeut meinte: „Es ist alles repariert, nur nicht geheilt“ bewege ich Arm und Schulter normal und schone wenig. Die Belastung lasse ich jeden Tag ein wenig mehr zu – auch, wenn ich schwere Dinge eher mit Links nehme als mit meinen bevorzugten Rechten.
Auf dem Radtrainer zuhause sitze ich schon seit über 2 Wochen wieder. In den letzten drei Tagen gehe ich durchaus auch wieder ohne Zurückhaltung aus dem Sattel, um auf Sektoren in Zwift auf höhere Wattzahlen zu kommen.
Insgesamt fühlt sich alles okay an. Unterhalb des Schlüsselbeins ist’s noch ein wenig taub – so als wäre die Stelle eingeschlafen –, aber am Ende ist das eine Gegend am Körper, an der ich mich selten so berühre, dass ich ein "Gefühl" da vermissen würde.
Die Narbe anzufassen ist psychisch noch immer seltsam – fühlt sich in meinem Kopf komisch an; so als müsste ich besonders vorsichtig sein, was natürlich Quatsch ist. Der Verheilstatus ist gut; mein Physio ist glücklich mit dem Verlauf. Noch zwei Sitzungen in der kommenden Woche.
Ansonsten fühlt sich alles soweit top an. Derzeit ist das Fahrrad noch beim Canyon-Spezialisten vor Ort in Behandlung; ich warte auf den Kostenvoranschlag für die notwendige Reparatur … Insgesamt noch zwei Wochen, dann würde ich mich schon gern wieder in der richtigen Welt aufs Rad setzen …
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21. August 2025
Adrian Friggeri joggt nicht nur seit zehn Jahren jeden einzelnen Tag, sondern loggt alle Daten dieser Läufe auch. Auf seiner Website kann man durch 10 Laufjahre stöbern – beeindruckend.
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18. August 2025
Der Mechaniker hat bei der Abgabe des gestürzten Fahrrads heute zwei oder drei mal zu oft "Hmm..." gemacht.
Ich habe so eine Ahnung, dass das teuer wird.
18. August, 20:55 Uhr ↦