#WMDEDGT am 5. Oktober 2025
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
07:00 Der Wecker klingelt. Erbarmungslos. Heute ist Umzugstag um das Hab und Gut der Tochter (Kind2) in die neue Wohnung zu verbringen. Ich tapse ins Bad, dusche lustlos. Mein operierte rechte Schulter ist seit gestern die Nähte los, aber noch immer dezent gelb-grünlich und schmerzt. Naja. Ohne Frühstück, aber mit einem Becher Kaffee in der Hand verlasse ich das Haus und flitze mit dem Mustang zum Autovermieter.
08:15 Nach unbequemer Parkplatzsuche in Leipzig stelle ich das Auto in einer Seitenstraße ab und hoffe, dass mir niemand den Spiegel wegpflügt. Ich tripple zu SIXT um den reservierten Kleintransporter abzuholen. Schaltervorgang Standard, dafür fragt mich der Typ am Auto zweimal, ob ich noch Fragen habe und ich sichere sei, dass alles OK ist. Offenbar sehe ich nicht vertrauenswürdig aus. „Ist nicht der erste Transporter, ich tank nur Diesel – versprochen“, sage ich. Mein Gegenüber scheint meinen Humor nicht zu teilen – wahrscheinlich kann er sich gerade so einen skeptischen Blick verkneifen.
09:00 Zuhause. Frühstück, Kaffee, Newsletter.
09:40 Ein kleines Problem in der Anmeldung von UberBlogr gelöst und gelernt: Damit filter_var($url, FILTER_VALIDATE_URL) auch bei Umlaut-Domains eine korrekte Validierung vornimmt, müssen Umlaute zu Punycode gewandelt werden (steht nirgends im Manual, aber in einem 14 Jahre alten Nutzer-Kommentar … Naja). Passt jetzt.
10:20 Fix mit dem Hund raus – trotz heftigen Regens.
11:30 Alles im Transporter. Jetzt noch das Bettgestell aus dem Keller von Kind1 holen und ab in die andere Stadt. Vorher kurzer Zwischenstopp beim Wertstoffhof um ein altes Trimmrad loszuwerden.

14:15 Angekommen im neuen Wohnort von Kind1. Auch hier: Regen. Also parke ich direkt vor der Haustür, lade alles vom Transporter in den Hausflur und Kind2 und Kind3 bringen es hoch in die Wohnung. Nach rund einer Stunde sind wir fertig. Kind2 glücklich, aber vor einer Burg aus Kartons. Dafür nehmen wir die leeren Kartons von den bisherigen Möbellieferungen wieder mit.
15:30 Die Ehefrau berichtet telefonisch, dass der Schädlingsbekämpfer gegen die wespenartigen Mitbewohner vorgerückt ist. „Zwei, drei Tage das Fenster nicht öffnen“ lautet der Tipp. So weh mir der Schritt tut, nachdem der Stock bereits hörbar bis in den Gipskarton zur Wohnzimmerwand vorgerückt war, mussten wir handeln. Demnächst wird dann wohl jemand die Öffnung füllen müssen…
15:45 Kurzer Zwischenstop bei ‚Zur Goldenen Möwe‘ – den Namen für Mecces kannte Kind3 noch nicht …
17:45 Wieder Daheim. Kind3 absetzen. Nach kurzem Toilettenstop den Transporter direkt wieder zu Sixt zurück bringen – mit ziemlich genau den 300 erlaubten Kilometern Mehr auf dem Tacho.
19:45 Wieder Zuhause. Auf die Couch fallen. Was mach ich mir denn zu Essen?
21:00 Es gab Ramen. Nebenher läuft NCIS: Origins und ich gehe durch den RSS-Reader, um meinen kleinen Newsletter für morgen früh zu schreiben. Ab damit ins Tool für den Versand …
23:00 Noch eine 45-Minuten-Hunderunde im Trockenen, dann mit Buch ins Bett.
Cala Rajada. Kurz nach Mitternacht liegt die Temperatur noch immer bei 27 Grad. Das Meer klatscht in stetem Rhythmus gegen die Felsen vor dem Cala Agulla. Fast gelingt es ihm, die einzelne Zikade, die im Pinienwald vor der offenen Balkontür unermüdlich zirpt, zu übertönen.
Ich liege im Bett, langsam und flach atmend, die wenig kühlen Windstöße, die sich durch die Tür kämpfen, genießend. Dem Meer lauschend, wie es Geschichten erzählt von Fremden, Schiffen und Hitze.
Irgendwann verstummen Insekt wie Meer in meinen Ohren. Aus dem Schwarz des Raums wird das Schwarz meiner Lider.
Gegen 1:30 Unr hält die Müllabfuhr vor dem Hotel. Zuverlässig, wie jede andere der letzten Nächte.
Um 8:27 Uhr werde ich wach. Das Meer grüßt mich, dem Nachhall der einsamen Zikade antwortet am Morgen ein Chor. Auf der Straße pilgern die ersten Menschen über den Kreisverkehr zum Sandstrand. Die Frau und ich machen uns in Ruhe fertig zum Frühstück. Tag 11 des Urlaubs. Und der einzige Termin, den ich heute habe, ist das Qualifying des Formel 1 Rennens.
Heute ist Markttag in der Stadt. Wir überlegen kurz, ob wir hin gehen, entscheiden uns dann jedoch dagegen. Der Tag wird ein Zero Day – beim Wandern wird so ein Pausentag bezeichnet, an dem man Nichts tut.
Entsprechend liegen wir um 10:27 Uhr faul am Pool, genießen die Wärme im Schatten und scrollen durchs Internet.
Um 13:10 Uhr entscheiden wir uns, zum Mittag zu gehen.
Statt Warmes gibt es für mich einfach eine Coke Zero, zwei Stück Torte und ein Happen Salat vornweg. Dann im dunklen Zimmer rumkullern. Gegen 15 Uhr wechsle ich allein zurück an den Pool, schaue Episode 3 von Murderbot und danach das Formel 1-Qualifying. Das endet nicht ganz wie erhofft, aber Rennen werden bekanntlich erst am Sonntag entschieden – und Silverstone verspricht Regen.
Zwischendrin diesen alarmierenden Artikel in der ZEIT gelesen: die neue Bundesregierung reißt viele Klimaschutz-Maßnahmen der GRÜNEN mit dem Hintern ein & schickt sich an, die klimafeindlichste Politik der letzten 20 Jahre zu machen. Nur, weil „Klimaschutz“ gerade nicht „cool“ ist – das ist strategisch ebenso wie politisch und gesellschaftlich unverantwortlich, analysieren Petra Pinzler und Bernd Ulrich.
Gegen 17:20 Uhr ein Hüngerchen verspürt. Tatsächlich werde ich aus dem Urlaub neben Bräune und ein paar schönen Erinnerungen wohl auch 2 Kilo mehr Körpergewicht mitbringen – das ist aber ein „Nächste-Woche-Problem“, keines für heute. Trotzdem eröffnet das Abend-Buffet erst in einer Stunde. Schlimmes Schicksal.
Hüpfe nochmal kurz in den Pool. Bestelle dann noch das Buch von Rick Zabel – weil der das will (und ich es eh lesen wollte). Davor aber muss ich noch die letzten Seiten von Touch lesen – mein nun 2. Buch von Claire North. Wie schon Die vielen Leben des Harry August wunderbar flüssig geschrieben, und ich verzehre es quasi ohne Pause – sowohl Idee wie auch Schreibe sind toll.
19:30 Abendessen erledigt. Noch ein paar Seiten lesen. Um 21:45 Uhr rechtzeitig zum Sonnenuntergang ins Bett fallen und mit dem Einsetzen des Zirpens im Pinienwald bei offener Balkontür einschlafen.
00:10 S01 E01 Farscape beendet. Witzige 90er-Vibes, die ich bisher als Serie ignoriert habe. Jetzt letzte Runde mit dem Hund, danach mit Buch ins Bett.
09:00 Wecker klingelt. Auf geht‘s.
13:00 Ein paar unaufgeregte Meetings und später ein Plausch mit der Frau. Erste Präsentation für den Tag geschafft, Nummer 2 dann am Nachmittag. Erstmal auf die Mittagsrunde mit dem Hund.
16:00 Wir (Freund + ich) beschließen final, morgen auf Radtour zu gehen. Morgen früh geht es los, Montag Abend sind wir wieder da. Los geht es in Stralsund, Ende ist in Halle. Knapp 500 Kilometer. Ich freue mich.
17:00 Fix den neuen Monitor, der gestern per Post kam testen. Die zweite Präsentation des Tages fertig machen. Mail-Abwesenheits-Meldung einstellen. Rechner zuklappen.
18:00 Noch fix einkaufen fahren für die kommenden Tage – Kinder und Frau bleiben ja zurück, wenn der Freund & ich durch halt Deutschland radeln.
19:45 Abendessen kochen. Es gibt Nudeln. Carbs laden! Nebenher die Zugreise nach Stralsund morgen buchen.
20:15 Rosin kommt auf Kabel 1. Mein liebstes Aufrege-Fernsehen; ich kann den Mann nicht leiden und schaue ihm deshalb gern zu. Nebenher zerlege ich die Routenplanung für die kommenden Fahrrad-Tage und feintune.
21:00 Ich muss ja noch packen!!! 😂 Geht zum Glück schnell auf so einer Radtour – viel nimmt man nicht mit. Die Hotels sind alle schon reserviert – bisher war wegen des Wetters nur nicht ganz fix, ob wir wirklich losfahren.
21:15 Ich muss allerdings fix noch für meinen morgigen Newsletter recherchieren und den schreiben. 😅
22:30 Fertig gepackt. „Lethal Weapon II“ auf WB Film schauen. Nebenher Newsletter fertig machen.
00:00 Newsletter erledigt. Lethal Weapon erledigt. Thomas erledigt. Noch eine kurze Runde mit dem Hund & dann zack mit Buch ins Bett.
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag? An jedem fünften Tag eines Monats blogge ich, als wäre das hier ein Tagebuch.
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag?
06:25 Der Hund, der im Schlafzimmer aufs Bett springt, weckt mich. Die Frau sagt Tschüss und verlässt mich für ein paar Tage – Arbeitsbesuch in Berlin. Der Hund verzieht sich aus dem Bett und ich nicke wieder ein.
08:30 Wecker. Bad. Ich rücke im Schlafzimmer den Kleiderschrank unter Gestöhne rum. Heute Vormittag sollen Maler kommen, die sich die leicht feuchte Wand hinter dem Schrank anschauen sollen.
09:00 Morgendliche Aufräumrunde im Wohnzimmer. Dann an den Rechner.
09:30 Erstes Meeting. Ein Briefing für ein Projekt, dass mich jetzt vier Wochen beschäftigen wird. Kann spannend und gut werden.
10:30 Meeting rum. Frühstück, aber der 2. Kaffee.
11:00 Recherche für eine Präsentation und ein kleines Side-Projekt.
11:30 Ein Beitrag auf Threads fängt meine Aufmerksamkeit: Die US-Post befördert jetzt keine Pakete mehr aus China. Die Trump-Administration legt das E-Commerce-Business von Dropshippern, Shein und TEMU von jetzt auf gleich lahm. Überhaupt ist das Tempo indem Trump, Musk und eine Handvoll weißer, reicher Männer die USA gerade demontieren atemberaubend. Bei der Schlagzahl kann ich nicht mithalten. Ich versuche die letzten 2 Wochen USA in einem Blogpost zu rekonstruieren: Die Ent-Demokratisierung der USA
12:00 Ich beginne diesen Beitrag zu tippen. Die Maler waren bis jetzt nicht da, obwohl sie für 10 Uhr angekündigt waren. Ich gehe jetzt eine Mittagsrunde mit dem Hund und der Zauberlaterne in den Ohren.
13:00 Von der Hunderunde zurück. Ich gönne mir zum Mittagessen heute einfach Kaiserschmarrn – der Tag verdient das.
14:30 Nächster Call, gemeinsames basteln an Produktionsideen und Abläufen.
Bisschen werkeln, ein paar E-Mails.
18:00 Noch eine Runde mit dem Hund. Die Maler kommen heute offenbar nicht mehr. Eine Absage wäre schön gewesen, wenigstens. Naja. In der Sparkasse auf’m Dorf vorbei – da war ich seit Ewigkeiten nicht mehr, obwohl es „meine Filiale“ ist (ja, ich bin mit einem Konto hier, eben weil die Filiale im Dorf ist). Ich muss am Automaten mal checken wie der Kontostand ist – seit ich Anfang Januar mein iPhone gewechselt habe, warte ich auf einen Brief, mit dem ich mich auf dem neuen Gerät wieder in die App einloggen kann. Digitalisierung kann die Sparkasse! Abstecher in den danebenliegenden Dorfladen. Brot, Nudeln, eine Cola Zero für mich und drei Bananen.
19:00 Abendessenkochen. Reis, Fischragout.
Dann mit Kind2 und Kind3 MTV Top 90’s Hits schauen. Immer wieder krass, was die beiden aus dem Jahrzehnt an Songs so kennen. Parallel kocht Kind3 Nudelauflauf für sich.
20:15 Dschungel!
22:40 Neben dem Dschungel durch die Nahrichten gescrollt, jetzt noch meinen kleinen Newsletter für morgen früh schreiben, dann gegen 23:30 noch einmal mit dem Hund raus und ins Bettchen.
Was mach‘ ich denn den ganzen Tag?
Ein Sonntag.
Mehr ist fast nicht zu sagen. Die Zeit fließt dahin, ich bin heute recht antriebslos – dass es draußen schneit, als ich aufstehe, macht es nicht besser. Wer bitte hat Schnee bestellt?
Ich verbringe den Tag im Grunde auf der Couch. Die Kinder sehe ich insgesamt 4x, mit dem Hund bin ich 3x draußen.
09:00 Aufstehen, Frühstücken, ab auf die Couch.
10:00 Ich trage die Links für meinen Newsletter zusammen – und schreibe den ersten Entwurf.
11:00 Ein paar Änderungen in der FAQ meines Webrings, Begrüßungsmails an die Neuzugänge.
12:00 Mit dem Hund raus. Es ist kalt. Es schneit.
13:00 Zu Mittag gibt es 2 Schokoriegel. Couch-Zeit.
14:00 Ich schaue „Kong: Skull Island“. Kann man schauen. Nebenher tippe ein wenig CSS für die Generalüberholung dieses Weblogs zusammen. Ich bin noch unentschlossen, wie es aussehen soll. Nebenher lese ich meinen Feedreader leer, jage den Newsletter durch die Prüfung bei LanguageTool und Claude.ai und mache ihn in Brevo versandfertig für den Montagmorgen.
16:00 Noch einmal mit dem Hund raus, er quengelt. Es ist warm. Es regnet.
18:00 Ich mache Abendessen. Nudeln mit Brokkoli und Kokosnussmilch – HelloFresh sei Dank geht es fix.
19:00 Ich liege schon wieder auf der Couch. Nebenher läuft irgendwas im Fernsehen.
20:00 Mir fällt ein, dass dieses kleine Weblog heute seinen 24. Geburtstag feiert.
22:00 Frau und ich besprechen ein paar Dinge für die kommende Zeit.
24:00 Ich beschließe, meine Obsidian-Notizensammlung aufzuräumen, damit ich am Dienstag frisch ins neue Arbeitsjahr starten kann. Stellt sich als schicke Idee raus.
03:30 Ich schaue auf die Uhr und stelle erschrocken fest, wie früh es ist. Nochmal mit dem Hund raus. Es ist warm und trocken.
03:45 Bettchenzeit. Zum Glück ist morgen hier und auf Arbeit ja noch ein Feiertag.