31.12.2021

2021 war ein bemerkenswertes Jahr.
Auch, wenn mancher Streckenabschnitt einem wie eine Wiederholung von 2020 vor kam - besonders bezogen auf das Agieren der Gesellschaft bezogen.
Und während das Pandemie-Jahr 1 (anno 2020) noch einigermaßen gesittet ablief, scheint der Frust auf der einen und der Hass auf der jeweils anderen Seite der Gesellschaft zu wachsen.
Schade eigentlich, hätte ich mir doch so sehr gewünscht wir würden die Chance nutzen etwas mehr zueinander zu finden, anstatt uns gegenseitig die Köpfe einzuschlagen - auf Demos ebenso wie im Netz.

Für mich war 2021 dann allerdings auch in vielerlei Hinsicht überraschend und gut.

Gut, weil wir als Familie auch durch das zweite Pandemie-Jahr 2021 ohne Infektion und wirtschaftlich stark gekommen sind. Uns mangelt es an nichts. Und in Anbetracht der Tatsache, dass es vielen Familien aktuell nicht so ergeht, kann ich mich nicht glücklicher darüber schätzen.

Überraschend, weil sich insbesondere meine berufliche Situation in eine Richtung entwickelt hat, die ich noch vor 365 Tagen für nicht möglich gehalten hätte.
Nicht nur habe ich die Agentur gewechselt, sondern nach 16 Jahren Arbeit auf verschiedenen Projekten für BMW auch die bayerische Marke hinter mir gelassen.
Am neuen Platz traf ich nicht nur auf einen tollen Kunden, sondern ein wunderbares Team, mit dem zu arbeiten mir ein Privileg und Fest ist.
Danke für all die offenen Arme.

2021 war insgesamt ein gutes Jahr.
Und für 2022 wünsche ich mir, dass sich die gesellschaftliche Lage wieder etwas entspannt. Ganz egoistisch wünsche ich mir, dass es für uns als Familie bleibt, wie es ist - oder wir es zumindest aktuell in Bahnen lenken, einfach weil es sich gut und richtig anfühlt und ich das mag.

Auf ein gutes 2022! #Tagebuch [L]