Weblog
26. Januar 2026
KI-Kritik ist kein persönlicher Angriff. Es sei denn, KI hat deine Persönlichkeit ebenso ersetzt wie deinen Code. (Übersetzt)
— David Bushell
Amen.
Ich hab' eine /ai Seite zu meiner Nutzung.
Ich bin kein "KI Hasser" – ich bezahle und nutze Perplexity und Claude, nutze Lumo und Google –, aber ich habe eben auch eine gewisse Meinung dazu. Sorry, not sorry.
/via pfotenhauer
26. Januar, 16:39 Uhr ↦
Blogger:innen drehen sich ja am Liebsten ja um Blogger-Themen (ist der Vorwurf) und dann gab es dieser Tage die Diskussion darum, dass es Blogs an "sozialen Komponenten" fehle (ich finde leider nicht mehr wo – man reiche mir den Link) … Die Diskussion, ob man Kommentare erlaubt oder nicht, ist so alt wie die Blogs (ich hatte ein paar Jahre "zwischendrin" hier auch die Kommentare abgeschaltet) – und hat mittlerweile ja durchaus auch eine rechtliche Komponente (EuGH-Urteil mit dem Az.: C‑492/23).
ABER die Frage, die ich mir bei jedem Absenden eines Kommentars in einem Blog seit Jahren stelle: Wie finde ich hier eigentlich wieder hin zurück?
Nein, ich abonniere nicht von jedem Kommentarstrang Mails. Neulich fing ich an, mir das zu bookmarken, um dann Abends alle abzuklappern und festzustellen: Hat niemand freigeschaltet oder geantwortet.
Der soziale Kleber in Kommentarsträngen von Facebook und Co. ist dieses Ding, dass ich von neuen Kommentaren einen Nudge bekommen. Wie handhabt ihr das?
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25. Januar 2026
Diese Woche dreht sich recht viel um KI – sorry, not sorry. Aber ein Blick lohnt trotzdem – es geht um Blogs, die Zukunft der KI, Zeitungen in Zeiten von KI und mehr. Dazu natürlich Bücher und Fernsehen.
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24. Januar 2026
Während eine Herde von Trollen 'Starfleet Academy' auf Threads und IMDB Reviewbomb'd habe ich alter Sack (45 und seit 35 Jahren Trek-Enthusiast) unheimlich viel Freude an der Serie. Es wäre halt schön, wenn man im Fandom einfach damit leben könnte, dass insbesondere Star Trek unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination bieten kann. Gäbe es doch dafür nur ein Vorbild in der Serie selbst …
Jedenfalls, was ich eigentlich sagen wollte: Wer zügig ist und sich selbst einen Eindruck verschaffen will – aber kein Paramount+ hat – der hat jetzt (auf Deutsch) die Chance dazu: den Pilotfilm von Starfleet Academy gibt es legal auf YouTube.
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23. Januar 2026
„Sie sind aus Fleisch gemacht“
Eine wunderbare kleine Science Fiction-Kurzgeschichte von Terry Bisson.
Mit seiner Geschichte 'Bears Discover Fire' sahnte er den Hugo und Nebula Award ab. Aber 'They're Made out of Meat' finde ich besser …
Ich lese derzeit vermehrt Kurzgeschichten – als Ersatz, statt mit dem Handy auf dem Klo zu sitzen und durch TikTok zu scrollen. Macht deutlich mehr mit dem Kopf. Einer meiner Vorsätze ja.
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Wer bitte braucht die Oscar-Nominierungen, wenn am gleichen Tag der Trailer zu He-Man dropp'd?
Masters of the Universe sieht exakt nach dem Trash-Fest aus, wie ich es haben will. Jetzt hoffe ich nur noch, dass wir ein gutes Skeletor-Lachen und die zarte Cringer-Stimme aus der 80er-Jahre-Serie bekommen, die wir verdienen.
Für wen anderes, außer die handvoll Mit-Vierziger wie mich, dieser Film überhaupt gemacht wurde? Keine Ahnung. Wird wahrscheinlich ein hammermäßiger Flop im Kino – aber dann nerven zumindest nicht die aufs Handy starrenden Kids im Saal.
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22. Januar 2026
I was a hostage negotiator for 10 years - this is what it taught me about parenting, klingt als Headline hart, aber die drei Tipps sind wunderbar … interessanterweise habe ich die bei den Kids schon angewandt, obwohl ich kein FBI-Unterhändler war. Vielleicht hab' ich Potenzial für eine zweite berufliche Laufbahn …
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2026 wird das Jahre des KI-Push-Backs.
Analoge Geräte sind im Trend. Und Unternehmen werden sich im Bereich Kreativität positionieren (müssen), weil es Kunden zunehmend tun.
Keine allzu steile These, sondern unter Beobachtern in Marketing- und Kommunikationskreisen eigentlich Konsens. Erste Vorboten sind der Backlash, den Coca-Cola und McDonalds mit ihren Weihnachtsspot erfuhren. Oder neulich Wagner Pizza (in kleinerem Rahmen) auf Threads.
Das stellt Plattformen wie Instagram und YouTube vor sowas wie eine Zerreißprobe.
Denn auf der einen Seite müssen sie als Plattformen KI-Tools und Slop pushen, einfach weil ihre Mutter-Unternehmen Meta und Google massiv Geld in KI stecken und irgendwie wieder Umsätze damit rausholen müssen (weshalb sie KI in jedes noch so dumme Produkt pressen). Zum anderen müssen sie aber Creator und ein Publikum bei der Stange halten, die "Handgemachtes" neu schätzen lernen und langsam gegen KI-Slop und Fake-Inhalte meutern.
Die Zerrißenheit kann man dann in so Briefen lesen, wie er jetzt von YouTube CEO Neal Mohan veröffentlicht wurde. Darin schreibt er sinngemäß: Ja, wir sind gegen KI-Slop, aber hier sind neue Werkzeuge, mit denen Creator einen KI-Avatar bauen können, um so noch mehr Shorts-Videos billig zu produzieren.
Derweil schlagen sich einige Firmen deutlich auf die "Keine KI bei uns"-Seite.
Drei Schlagzeilen aus den letzten zwei Tagen:
Ich freue mich tatsächlich über derlei Schlagzeilen. Denn so sehr man darüber reden kann, dass generative KI Menschen auch dabei hilft ihre Kreativität auszuleben, gibt es einen Unterschied zwischen Slop, Fanart und in gewisser Weise kommerzieller Kunst. Und mein Mantra war immer: Wir werden Handwerk und Echtheit wiederentdecken und mehr wertschätzen – vielleicht sogar mehr, als bisher.
Wir stehen offenbar an einer Schwelle dazu.
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18. Januar 2026
Ein Rückblick auf 2016 (weil es gerade ein Trend ist) – mein Jahr des Scheiterns. Die ersten 72 Minuten im Atomkrieg. Und Star Trek: Academy.
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Derzeit ist's ja in auf das Jahr 2016 zurück zu blicken.
Machen wir das mal in 18 Bildern – die nur die Hälfte der Wahrheit erzählen. Denn 2016 hat mir eigentlich ziemlich hart die Fresse poliert und dann keine Fotos davon gemacht … Mehr dazu hier. Die schicke Seite von 2016 gibt es aber jetzt:

Detroit im Januar.
Los Angeles im Februar.
Genf im März.
Die beiden besten Aprilscherze, die ich jemals hatte.
Beijing im April.
Auf die Fresse im Mai, Juni, Juli, August.
Neuanfang bei TLGG im September.
Paris im September.
Grusel im Oktober.
Dunkelheit im November, Dezember.
… das hier wurde übrigens aus der Kürbisvorlage:

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