Ich wache auf dem Boden einer Schutzhütte im Wald auf. Der Morgen dämmert, draussen ist es trotzdem noch still. Keine Spur von einem Vogel, oder anderem Tier. Ebensowenig jedoch von einer wie auch immer gearteten Laune, die mir erlauben würde jetzt aufzubrechen.
Ich lasse mir viel Zeit mit dem Aufstehen. Die Nacht war okay – warm und ruhig. Ich packe meinen Schlafsack und die Isomatte ein, ziehe mich an … ganze 30 Minuten dauert das. Meine Motivation und Laune blieb irgendwo in der Nacht verloren liegen. Ich setze mich auf‘s Fahrrad und rolle in die morgendliche Kühle. Dieser Tag wird beschissen, das weiß ich schon jetzt …
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Mit der zweiten Staffel von „Inside CDU“ liefert das ZDF erneut tiefe Einblicke in die Innereien der „großen deutschen Volkspartei“. Und während ich die vier Episoden so schaue, frage ich mich permanent: Wer hielt das bei der CDU eigentlich für eine gute Idee?
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Headline des Jahres:
bei 404 Media, Deutsch bei Golem zusammengefasst.
… fck, ich bin alt.
Die Serie endet ja auf einer ziemlich düsteren Note (Alf will abgeholt werden, landet aber in den Armen des Militärs). Der Film dann war zum Vergessen. Ich sehe ja PAUL als legitime Alf-Fortsetzung an. 😂
»Vor uns liegt jetzt eine sehr große Kraftanstrengung«, sagt Friedrich Merz am Montag vor der Presse im Konrad-Adenauer-Haus.
Das ist wohl korrekt.
Und zwar die, weiterhin Friedrich Merz dabei zusehen zu müssen, wie er mangels jeglicher Einsicht und Empathie weiter die CDU und die Demokratie zerlegt.
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In Los Angeles hat George Lucas sein ‚Museum of Narrative Art‘ eröffnet. Die persönliche Sammlung Lucas‘ – inklusive Gemälden, einigen Banksys, Comics und Illustrationen, sowie natürlich vieles zu den ersten sechs Star Wars-Filmen.

In der ZEIT arbeitet sich Dirk Peitz an der Sammlung ab (Geschenklink): zu amerikanisch, zu männlich, zu unkuratiert … und überhaupt, was bitte sei „narrative art“? Es hätte Peitz gut getan einmal zu googeln, denn gar die Tate hat eine Definition von „narrative art“. Und selbst im Deutschen sollte man als Journalist, Marketing-Mensch und Geschichtenerzähler wohl eine Idee haben, was ein „Narrativ“ ist. Nun.
Ich habe einen kleinen Dienst gestartet, über den man sich einen RSS Feed aus verschiedenen YouTube-Kanälen bauen kann.
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Zwei Siebtklässler basteln einen Abstandsmesser an ihre Räder und ermitteln, dass 57 % aller Autofahrer die beiden Kids mit zu niedrigem Abstand überholen. Die meisten dieser 57 % lassen nicht mal 50 Zentimeter Platz – obwohl innerorts das dreifache davon vorgeschrieben ist.
Es gibt Videos und Auszeichnungen für die beiden. Die Stadt baut im Zuge einer Straßenumgestaltung jetzt ein paar Meter Radweg.
Über wen nicht gesprochen wird: Die 57 % Autofahrer, die nicht nur die beiden Schüler gefährden, sondern täglich Tausende Radfahrende überall.
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Fünf Nachrufe auf das alte, offene Web.
Das Finanzministerium überlegt, ob Geschäfte neben Bargeld auch eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten müssen. Im Deutschlandfunk spricht sich Manfred Kloiber hingegen für eine Bargeld-Pflicht aus – und führt statt Beteiligung und Wahlfreiheit den guten alten „gegen Digitalzwang“ und „für anonyme Zahlungen“ an.
Das Problem ist doch Folgendes: Wenn wir Flüchtlingen und demnächst wohl am Liebsten auch anderen Hilfeleistungs-Empfängern eine Digitalpflicht in Form der Bezahlkarte aufdrücken, dann müssen wir sicherstellen, dass sie die Freiheit haben, Dienste und Waren eben auch digital bezahlen zu können.
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