Kindle Jailbreak
Der Kindle ist ein wirklich sehr guter eBook-Reader. Mit dieser Anleitung kann man ihn jetzt wohl jailbreaken. Werde ich am Wochenende wohl mal probieren. /via
4. Januar 2025
Der Kindle ist ein wirklich sehr guter eBook-Reader. Mit dieser Anleitung kann man ihn jetzt wohl jailbreaken. Werde ich am Wochenende wohl mal probieren. /via
31. Dezember 2024
„Traditionell“ bevor das Jahr endet: Ein Rückblick auf das Jahr.
2024 war mehr als gut mit uns. Ich kann dem Universum dafür nur danken.
Zugenommen oder abgenommen?
Beides. Angefangen mit 71 kg, dann runter auf 68 und heute wieder bei 71. Ganz normaler Verlauf aber tatsächlich – ich schieb einfach alles auf Muskeln. LOL.
Haare länger oder kürzer?
Wechselt aller 2 Monate
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Keine erkennbare Veränderung.
Mehr Kohle oder weniger?
Mehr als 2023.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger – dieses Jahr keine 11.000 Euro für eine neue Küche. 😅 Dafür ein neues Fahrrad, wenn auch nur für einen Bruchteil.
Mehr bewegt oder weniger?
Mehr - unter anderem 2.000 Kilometer mehr mit dem Fahrrad. Fühle mich durchaus auch fitter, wenngleich ich mehr für meinen Oberkörber tun sollte nächstes Jahr.
Der hirnrissigste Plan?
500 Kilometer Fahrrad fahren zwischen Weihnachten und Neujahr. Auch, wenn es nicht geschneit hat, war das vor allem mental eine ordentliche Herausforderung – jeden Tag bei um die 0 Grad, an mehreren Tagen in dickem Nebel, raus und drei Stunden auf dem Fahrrad zu verbringen. ABER, auf der anderen Seite ist es auch cool zu wissen ich kann das. Nächstes Jahr nicht wieder, aber wer weiß ob 2026 nicht doch noch einmal!?
Die gefährlichste Unternehmung?
Keine wirkliche. Ich bin 6.100 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren & hatte einen Auffahrunfall, der mich 2 halbe Zahne gekostet hat und eine Premiere verursachte: mit meinen 43 Jahren bin ich zum ersten Mal im Krankenwagen abtransportiert worden. Insofern: Radfahren als Hobby ist wohl das Gefährlichste, was ich dieses Jahr betrieben habe.
Die teuerste Anschaffung?
Neuer Carbon-Renner als Fahrrad, aber immerhin unter der 3.000 Euro-Grenze geblieben.
Am meisten telefoniert mit …?
Wahrscheinlich tatsächlich jemandem vom Kunden, aber ich habe dieses Jahr ehrlich gesagt weniger telefoniert als in all den letzten Jahren zuvor.
Erkenntnis des Jahres?
Genieße jeden Sonnenuntergang. Keine bahnbrechende Erkenntnis. Keine Neue auch. Aber eine, die immer gilt.
Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Es gab dieses Jahr tatsächlich kein „bestes“ oder „schlechtestes“ sondern ein konstantes Glückseeligsein. Ich bin mir jeden Augenblick darüber im Klaren gewesen, wie wunderbar und privilegiert das ist, aber es ist wirklich so.
Schlimmstes Ereignis?
Würde ich den Rad-Unfall heranziehen, wäre das falsch – denn in der Konsequenz ergab sich bspw. daraus, dass ich eine wunderbare Zahnärztin fand, die mich alten Angstpatient wunderbar umsorgt und ein paar „offene Baustellen“ versorgte. Ansonsten – toi, toi, toi – gibt es da nichts in 2024.
Schönstes Ereignis?
Es gab unendlich viele. Mit den heute quasi erwachsenen Kids den diesjährigen Familienurlaub zu erleben. Mit der Frau Anfang des Jahres allein in Prag zu sein. Allein mit dem Rad an die Ostsee zu fahren. Selbst einige banale tägliche Runden mit dem Hund hatten teilweise magische kleine Momente.
Stadt des Jahres?
Puh, schwer … ich war nicht in vielen neuen Städten, aber am Ende wohl Prag – die Stadt war recht leer, die Zeit toll.
Getränk des Jahres?
Wie immer: Kaffee.
Essen des Jahres?
Erst wenige Tage her, aber dieses koreanische Barbecue – dieses Gefühl, mit den eigenen Kids an einem Tisch zu sitzen, mit denen man „erwachsene“ Scherze machen kann, mit denen man sich ein Bier teil oder gemeinsam Somaek bestellt. Das ist schon cool.
TV-Serie des Jahres?
Eigentlich die jeweils letzten Staffeln von Star Trek Discovery und Lower Decks? Am meisten aber wohl eher EVIL.
Das beeindruckendste Buch?
Ich träumte von einer Bestie von Nina Blazon. „Beeindruckend“ klingt groß, aber ich habe wirklich tolle Stunden mit dem Buch verbracht.
Der ergreifendste Film?
Christopher Robin. The Zone of Interest. Beide sehr unterschiedlich. Der eine wundervoll herzlich. Der andere schauderhaft intensiv.
Der fesselndste Podcast?
Zeitlich sicherlich Trek am Dienstag, mit den beiden Jungs habe ich die meiste Zeit verbracht.
Die beste Musik?
Dass Joy Denalane & Max Herre endlich gemeinsam ein Album rausgebracht haben, war meine Sensation des Jahres. Auch, wenn ich nicht jeden Song feiere, aber „Skyline“ ist wahrscheinlich mein Song des Jahres. Einfach auch, weil er dieses Gefühl, vor dem wir mit den erwachsen werdenden Kids, so gut trägt.
Das schönste Konzert?
Keines.
Wort des Jahres?
Sure.
Die meiste Zeit verbracht mit …?
Arbeits-MacBook, Mir, Hund, Rad, Frau, Kids, Arbeitskollegen. In der Reihenfolge.
Die schönste Zeit verbracht mit …?
Mir. Meiner Frau. Der Sonne.
Verliebt?
Ja.
Vorherrschendes Gefühl 2023?
Glückseeligkeit.
2024 zum ersten Mal getan?
Allein mit dem Rad 500 an die Ostsee gefahren. 230 Kilometer an einem Tag geradelt.
2024 nach langer Zeit wieder getan?
Mehr Freizeit genommen.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
… wie gut es einem geht, merkt man an dieser Frage. Mir fällt nichts ein. Wirklich nicht. Klar, den Unfall. Aber wie oben geschrieben kann ich selbst dem etwas Gutes abgewinnen.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das Alles gut ist.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit.
2024 war mit einem Wort …?
Wundervoll.
Rückblick: 2023 in Zahlen Rückblick: Der Fragebogen in 2015 und 2014 & Leben 1980 - 2009
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29. Dezember 2024
Elon Musk. Reichster Mensch der Welt. Berater und Best-Buddy des künftigen US-Präsidenten. Typ, der regelmäßig im Austausch mit Wladimir Putin steht. Mensch, der mit Tesla den weltweit wertvollsten Autohersteller und mit SpaceX den aktuell größten Raketenhersteller der Welt kontrolliert. Bro, der es in den vergangenen 2 Jahren geschafft hat, aus Twitter eine Plattform zu machen, die rechtsradikale Narrative fördert. Arschloch.
Naja, Elon Musk halt. Ebendieser hat nun in der WELT eine Bühne bekommen, um die AfD als einzige Rettung für Deutschland zu bezeichnen.
Sie [die AfD] spricht die aktuellen Probleme an – ohne die politische Korrektheit, die oft die Wahrheit verdeckt. Die Darstellung der AfD als rechtsextrem ist eindeutig falsch, wenn man bedenkt, dass Alice Weidel, die Vorsitzende der Partei, eine gleichgeschlechtliche Partnerin aus Sri Lanka hat! Klingt das für Sie nach Hitler? Ich bitte Sie! – Elon Musk in seinem WELT-Kommentar
Glückwunsch zu dem Coup d’état auf das, was wir bisher als angemessen für den Wahlkampf erachtet haben, lieber Springer-Chef Mathias Döpfner und WELT-Chef Ulf Poschardt.
Springers „BILD für Gebildete“ hat damit einen Tabubruch erbracht, der nicht nur die Redaktion des Blatts in Aufruhr versetzte und die Meinungs-Chefin Eva Marie Kogel zum Rücktritt bewegte.
Noch am Freitag hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Musk für eine „Einmischung in den Wahlkampf“ kritisiert, weil der Tech-Bro seine These, die AfD sei der letzte Funke Hoffnung für Deutschland, bereits Tage zuvor auf X gestellt hatte.
Döpfner und Poschard sehen sich auch nach der breiten Kritik an der Veröffentlichung im Recht.
Zwei Männer in Deutschland und Elon Musk an ihrer Seite kämpfen für die freie Meinungsäußerung.
Natürlich darf die WELT einen solchen Kommentar veröffentlichen. Das nennt sich Pressefreiheit.
Am Ende hilft es, die Zeitung endgültig ins rechte Milieus einordnen zu können. Weit rechts Außen.
Auf der anderen Seite hat Musk eben den schönsten AfD-Werbetext geschrieben, den man sich als vom Verfassungsschutz beobachtete Partei und selbstgefälliger Anhänger ebendieser Partei es sich nur wünschen kann. Damit instrumentalisiert sich die WELT und begeht einen Schulterschluss mit einer Partei, die demokratiefeindliche Ziele hat. Kann man machen … Es ist die Radikalisierung einer Medienmarke zu einem deutschen Fox News (nicht vergessen: WELT ist auch ein Nachrichtensender).
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27. Dezember 2024
Weshalb sich Fake News schneller, weiter und besser verbreiten?
Weil sie so schön einfach sind. Die Wahrheit indes ist es leider nicht.
“Wenn man z. B. eine wahre Geschichte in der Zeitung oder in einer akademischen Arbeit oder was auch immer schreiben will, muss man so viel recherchieren. Das ist sehr schwierig. Das kostet viel Zeit, Energie und Geld. Wenn man eine Fiktion schreiben will, ist das die einfachste Sache der Welt. Die Wahrheit ist auch oft sehr kompliziert, weil die Realität sehr kompliziert ist. Dagegen können Fiktion und Fantasie so einfach wie möglich gestaltet werden. In den meisten Fällen mögen die Menschen einfache Geschichten, während die Wahrheit ist oft schmerzhaft ist. Ob man nun an die Wahrheit über ganze Länder oder die Wahrheit über Einzelpersonen denkt, die Wahrheit ist oft unschön. Sie ist schmerzhaft.“
– Yuval Noah Harari
Die Wahrheit hat es schwer.
Spannendes Interview mit Harari über die Wahrheit, Algorithmen, KI und unsere Beziehung zu all dem.
25. Dezember 2024
Lange, bevor es YouTube gab, in den jungen 2000er Jahren, machten Gabe McIntyre & Gabe Bauer eine Website namens XOLO.TV. Mit Videokamera und kreativen Ideen zogen die beiden durch die Niederlande und drehten, was Menschen heute so auf YouTube und TikTok hochladen: Vlogs aus dem Alltag, mit mal mehr, mal weniger interessanten, privaten oder lustigen Dingen.
2006 luden MINI und seine damalige Agentur diese beiden Jungs zur Automesse AMI nach Leipzig ein. Und weil ich im Jahr zuvor für BMW schon das „IAA Blog“ zur Automesse in Frankfurt gemacht hatte, kam ich auch mit. Als inoffizieller Aufpasser, Übersetzer und Maskottchen.
2006 im April lernte ich in ein paar Tagen auf die Weise nicht nur meine künftige Heimatstadt Leipzig kennen (wir hatten uns zum damaligen Zeitpunkt bereits entschieden hier herzuziehen), sondern auch, wie man Webvideo-Produktionen schaukelt, wie man Influencer vor Ort managed und wie man Leipzig berühmtesten Blitzer auf der Maximilianallee findet.
Während der anderthalb Wochen vor Ort haben wir jede Menge Quatsch gemacht. Einen Heist-Movie-Trailer gedreht, ein Avoid Potholes Game-Video und ein paar Messe-Berichte. Meine Performance vor der Kamera habe ich schon aus damaliger Perspektive eher als cringe empfunden, spaßig war das trotzdem (und hat mir schon frühzeitig im Video-Zeitalter geholfen zu wissen, dass ich eher hinter als vor eine Kamera gehöre).
Mein echtes Highlight allerdings war ein Besuch an einem Nicht-Auto-Stand auf der Messe, der heute auf TikTok wohl das Potential für ein Meme hätte:
Zwei Drittel der weltweit hergestellten Festtagsdeko kommt aus einer einzigen Stadt in China. Yiwu ist eine Einöde, wenn es um die geografische Beschaffenheit geht, doch die Hochburg des kommerziellen Feierns. Ein Besuch
24. Dezember 2024
Mit #Wrapped hat Spotify quasi die Mutter aller App-Rückblicke erschaffen. Dieses Jahr gab es tatsächlich weniger Hype, dafür mehr Backlash. Aber das soll natürlich nicht aufhalten, das hier auch im Blog zu dokumentieren.
Mein Wrapped der letzten Jahre.
Nachdem es im letzten Jahr recht viel deutsche Musik im Jahresverlauf gab, ist es diesmal breit gemischt. Insgesamt hab' ich 6.000 Minuten mehr mit Musik verbracht, das Meiste davon offenbar im Café Del Mare- und Smoot Chillout-Mix, denn mein Top-Künstler ist "Pomplamoose":https://www.pomplamoose.com mit einem wunderbaren Café-Sound, der hier gern während Focus-Arbeitszeit läuft.
Bei meinen Podcasts hat sich nicht viel getan. "Trek am Dienstag" hat "Haken Dran" als Top-Podcast abgelöst, vor allem, weil ich sehr viele alte Folgen des Trek-Podcasts gehört habe, nachdem ich TOS als Re-Run geschaut habe. "Fest und Flauschig" höre ich indes eigentlich gar nicht mehr in den letzten Monaten, bin gespannt wie die Liste dann 2025 aussieht.
2024 |
2023 |
|---|---|
| 41.400 Minuten | 35.736 Minuten |
| Top Songs | |
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| Top Künstler | |
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| Top Podcasts | |
| 15.085 Minuten (in 2,4-facher Geschwindigkeit) | |
Wie schrieb ich letztes Jahr: Ich schäme mich für Nichts – und Alles. Noch immer wahr.
23. Dezember 2024
Durch Zufall auf 3sat zu Beginn der Reisedokumentation ‚weit‘ von Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier gekappt. Die beiden haben sich 2013 in Richtung Osten aufgemacht – als Wanderer, Tramper, Schiffsreisende. Und sind im Sommer 2016 aus dem Westen wieder in die Heimat zurück gekommen. Einmal um die Welt in drei Jahren. Inspirieren. Bis Ende Januar 2025 noch in der Mediathek.
19. Dezember 2024
Das Jahresende bringt traditionell eine Menge Prognosen hervor. Ich kann mich dem natürlich nicht entziehen – und wage jedes Jahr ebenso eine Einschätzung. Dabei geht es mir weniger um „mutige Thesen“, sondern Themen, bei denen ich Entwicklungen und notwendige Fokussierung sehe.
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18. Dezember 2024
Auf Old Maps Online kann man in der Zeit durch Ländergrenzen scrollen. Großartiges Projekt!